Rübenvielfalt: Roh, gekocht und eingelegt mit Rübenblattchips auf Topfenmürbteig mit  Stracciatella und Dill

Topfenmürbteig

150 g Dinkelmehl

100 g Topfen

80 g Butter, Zimmertemperatur

½ TL Salz

100 g Ziegenkäse

300 g Rote Rübe

200 g Gelbe Rübe

100 g Chioggia Rübe

200 g Stracciatella di Burrata

6 Blätter der Roten Rüben (inklusive Stängel)

2 EL Olivenöl 
Prise Kümmel, gemahlen 

Prise Salz

Saure Chioggiarübe

100 g Chioggiarübe
150 ml Balsamicoessig, hell

150 ml Wasser

½ TL Zucker

½ TL Salz

Vinaigrette

4 El Olivenöl

Saft 1 Zitrone

Prise Salz

Prise Zucker

Dill

Prise Peffer

Rezept:

  1. Für den Topfenmürbteig Mehl, Topfen, zimmerwarme Butter fein gerieben Ziegenkäse und Salz miteinander zu einem glatten Teig verkneten und mind. 30 Minuten kühl stellen. 
  2. Die Hälfte der Chioggiarübe gründlich waschen, in schmale Spalten schneiden und in ein steriles Marmeladenglas geben. Weißen Balsamicoessig, Wasser, Zucker und Salz in einem Kochtopf aufkochen lassen und die Rüben damit übergießen und nach dem auskühlen kaltstellen.
  3. Gelbe und rote Rüben jeweils einen Topf mit gesalzenem Wasser aufstellen und zum Kochen bringen. Die grob geschnittenen Rübenstücke darin garkochen.
  4.  Das Backrohr auf 160 Grad Heißluft vorheizen. Die knackigen Blätter der Roten Rübe mit Olivenöl einmassieren und mit etwas Salz und Kümmel würzen. Diese Backen nun auf einem Backpapier im Ofen ca. 10 – 15 Minuten.
  5. Den Topfenmürbteig halbieren und mit etwas Mehl auf der Arbeitsfläche ca. ½ cm dick rund ausrollen und im Backrohr bei 180 Grad Heißluft 15 Minuten goldbraun backen.
  6. Die zweite Hälfte der Chioggiarüben samt Schale in hauchdünne Scheiben schneiden.
  7. Für die Vinaigrette Olivenöl, Zitrone, Salz und Zucker in ein Marmeladenglas geben und durchschütteln. Die gekochten gelben und roten Rüben sowie die rohe Chioggiarüben darin schwenken.
  8. Rüben gemeinsam mit dem Topfenmürbteig, Straciatella und Dill anrichten, mit Pfeffer bestreuen und genießen.

Porridge auf 5-Korn-Basis mit gebratenen Marillen und Cashewmus

We need:

Porridge:

4 gehäufte EL 5-Kern-Haferflocken (Merkur)
1 reife Banane
Pflanzliche Milch nach Bedarf
Prise Zimt
Prise Kakaopulver

Toppings:

Nussmus (Cashewmus)
2 Marillen (+ etwas Butter und etwas Wasser und eine Prise Zimt)
Ein paar Gojibeeren
Ein paar Kokosflocken

To do:

Beginnen wir mit den Marillen: diese halbieren wir und entkernen sie, danach kommen sie in die heiße Pfanne mit der Schnittfläche nach unten, ganz kurz braten wir sie. Anschließend kommt ein Schuss Wasser dazu, wenn das Wasser verdampft ist, wenden wir sie, geben wieder einen Schuss Wasser hinzu, lassen es verdampfen und wenden sie erneut. Jetzt kommt ein kleines Stückchen Butter und eine Prise Zimt hinzu und wir schwenken sie für kurze Zeit. Fertig sind sie.

Für den 5-Kern-Porridge zerdrücken wir die reife Banane, geben 4 gehäufte EL 5-Kern-Haferflocken hinzu sowie eine Prise Zimt, Kakaopulver und pflanzliche Milch nach Bedarf (habe Hafermilch gewählt). Gemeinsam für einige Minuten aufkochen lassen, die Länge hängt davon ab, welche Konsistenz ihr gerne mögt. Ich mag meinen Porridge nicht allzu flüssig, deshalb dauerts bei mir meist etwas länger, zudem benötigen die 5-Kern-Haferflocken eine etwas längere Garzeit als herkömmliche Haferflocken aus Weizen. Nun könnt ihr den Porridge in das Schälchen eurer Wahl geben und die Toppings wählen.

Entschieden habe ich mich zusätzlich zu den Marillen für geröstetes Cashewmus, Gojibeeren und Haferflocken. Dazu noch einen Kaffee, Schafsgarbetee und einen Fruchtsaft – damit haben wir genug Energie und Flüssigkeit für den Start in den Tag getankt. Die Konsistenz der 5-Kern-Haferflocken ist etwas fester als die der gewöhnlichen Haferflocken aus Weizen, auch sind diese teilweise größer und dunkler und geschmacklich kaum unterscheidbar zu Haferflocken aus Weizen. Da ich generell liebend gerne Frühstücke und gerne neues probiere halte ich dementsprechend meine Augen offen, was so Neues und wie ich variieren könnte. Auf die 5-Kern-Mischung bin ich heute Vormittag ganz zufällig im Supermarkt gestoßen, und dachte, es könnte eine interessante Alternative zu den Weizenhaferflocken sein, die ich ansonsten gerne als Frühstück esse. Folgende 5 Kerne beinhaltet diese Mischung: Roggen, Hafer, Weizen, Dinkel und Gerste, was für mich noch gesünder klingt als ’nur Weizen‘ und deshalb für mich auch die bessere Wahl ist. Probierts gerne aus. 🙂

Eure Babs.