Grüne Tomaten mit Prosciutto und gerösteten Haselnüssen

Zutaten:

Tomaten (welche Farbe(n) auch immer ihr wollt)
1 Packung Prosciutto Crudo (italienisch)
Eine Handvoll Haselnüsse
Eine Handvoll Basilikumblätter (klein)
Olivenöl, Salz und Pfeffer
evtl. Radieschensproßen

Rezept:

Haselnüsse möglichst fein hacken und in einer Pfanne (ohne Öl!) rösten und zum Anrichten bereitstellen. Tomaten möglichst dünn aufschneiden – parallel zum Stängel, und großzügig auf einem großen Teller verteilen. Mit Olivenöl, Salz und Pfeffer marinieren. Anschließend den Prosciutto ein bisschen kleiner reißen und auf den Tomaten verteilen. Haselnussstückchen und Basilikumblätter ebenfalls darauf verteilen – fertig ist euer Genussteller.

Fenchel und Stangensellerie mariniert

Zutaten:

1 Fenchel
1/2 Stangensellerie
reichlich Olivenöl (ca. 5-6 EL)
1/2 EL glattgestrichen grobes Meersalz

Rezept:

Fenchel sowie Stangensellerie (einzelne Stangen waschen, da sich dazwischen gerne Schmutz versteckt) gut waschen und die Endel abschneiden. Fenchel und Stangensellerie mit einem Messer fein schneiden. Meersalz sowie Olivenöl dazugeben – Fertig.

Ich persönlich belasse es gerne ganz simpel dabei.
Als Ideen zur Erweiterung:
Zitronen-/Limettensaft darüber träufeln.
Orangenscheiben, frischen Orangensaft und zerkleinerte Wallnusstücke darüber geben.
Hirtenkäse darauf verteilen.

Kartoffeln im Kren-Frischkäse, Roterübencreme und geräucherte Forelle

We need

Für die rote Rübencreme:
1 große gekochte rote Rübe
1 TL Butter
2 kleine Kartoffeln
Prise Salz
Spitzer einer Limette
Prise schwarzer Pfeffer

Für die Kartoffeln:
5 kleine Kartoffeln (auch halbierte oder gedrittelte größere möglich)
1 gehäufter EL Kren-Bresso

Für die Forelle:
1/2 geräuchertes Forellenfilet (Makrelenfilet ist auch möglich)
1 El Olivenöl

Für das Brot:
eine Brotscheibe
1 TL Butter

Frischer Dill
Erbsensprossen

To do

Alle 7 kleinen Kartoffeln in einen Kochtopf auf mittlerer Stufe in kräftig gesalzenem Wasser kochen, das dauert ca. eine halbe Stunde. Tipp: das Wasser im Wasserkocher heiß kochen, damit die Kartoffeln schneller kochen. Derweil das halbe Forellenfilet klein zupfen und mit dem EL Olivenöl mischen.

Die Brotscheibe in drei Dreiecke teilen und in einer Pfanne mit minimal Butter knusprig braten. In den Mixer die große rote Rübe geben (vorgekocht!), 1 TL Butter, eine Prise Salz, Pfeffer und den Spritzer Limettensaft sowie 2 kleine warme/heiße Kartoffeln geben und alles ganz fein und samtig mixen. Nun werden die warmen Kartoffeln mit einem (oder zwei) gehäufte EL Kren-Bresso in einer Schüssel ummantelt. Nun sind wir fast fertig und müssen nur noch anrichten.

Zum Schluss gebt ihr die rote Rübencreme auf einen Teller gegeben, die Bresso-Kartoffeln darauf geben sowie die gezupften geräucherten Forellenfilets und mit etwas schwarzem Pfeffer, Dill und Erbsensprossen schmücken, Brot dazu – fertig.

Viel Freude beim Machen und Genießen,

Eure Babs.

Geschmorter Hokkaido – Ricotta, Kerne, Parmesan, Kernöl, braune Butter.

Heute gibts passend zu meiner Lieblingsjahreszeit, dem Herbst (ja, diese Menschen gibt es tatsächlich), ein Genussgericht, bei dem der Hokkaido im Fokus steht und von hochwertigen Komponenten begleitet wird. Ich mag Gerichte, bei denen ein oder zwei Gemüsesorten den Hauptakzent am Teller liefern, wie bei diesem hier. Begleitet wird der Hokkaido dabei von Ricotta, Parmesan, Basilikum, Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen und Pinienkernen sowie von Kernöl, die für sich allein stehend schon richtig köstlich schmecken. Dieses Gericht ist nicht nur warm, sondern auch kalt gut genießbar und passt auch gut zu Gebäck und Brot jeglicher Art, denn der Hokkaido wird nach dem Schmoren so zart, dass er einem Aufstrich gleicht. Ihr seht: ich schweifte ab, deshalb nun zum eigentlichen Rezept:

Für 2 Personen

We need:

1/2 Hokkaido Kürbis
Olivenöl zum darüberträufeln
Salz, Pfeffer, Chiliflocken
6 gehäufte EL Ricotta (3 Pro Teller) (auf gute Qualität achten)
Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Pinienkerne, Mandelblätter (ca 2 El von jedem Kern)
Kernöl nach Bedarf
Eine Hand voll Basilikumblätter
Braune, geklärte Butter nach Bedarf (das Rezept dazu folgt bald)
4 gehäufte EL Parmesan (2 El pro Teller)

To do:

Rohr auf 160 Grad Heißluft vorheizen. In der Zwischenzeit den Hokkaido Kürbis halbieren, entkernen und in 6 großzügige Dreiecke mit einem Messer teilen. Die Dreiecke auf einem Backblech mit Backpapier verteilen und mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und Chiliflocken würzen (wer es besonders aromatisch mag, kann auch zusätzlich Knoblauch zum würzen verwenden). Nun den Hokkaido mit der Außenseite auf dem Backpapier aufliegend ins Rohr geben und das für insgesamt 40 Minuten, nach 20 Minuten gehören die Hokkaidostücke einmal gewendet.

Währenddessen bereiten wir die Nussmischung mit Kernöl vor: Dafür braten wir Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Pinienkerne und Mandeln in einer Pfanne ohne Fett an bis sie eine leichte Bräunung haben. Achtung, Kerne brennen unglaublich schnell an, also würde ich euch raten, geduldig daneben zu stehen und oft genug umzurühren. Nun kommen die Kerne in einen Mixer zusammen mit 3 EL Kernöl und einer Prise Salz und werden dort grob gemixt. Fertig. Diese könnt ihr nun bei Seite stellen. Weiters zupfen wir die Basilikumblätter ab und legen die Parmesanblättchen bereit sowie den Ricotta, der einmal vor den Anrichten mit einem Löffel gut durchgerührt werden muss. Die braune Butter (Rezept folgt bald) sowie das Kernöl stehen bereit.

Anrichten:

Wenn der Hokkaido fertiggeschmort ist können wir mit dem Anrichten der vielen Komponenten loslegen. Im Prinzip könnt ihr das nach Lust und Laune machen, hier ein Vorschlag von mir:
Ricotta auf den Teller streichen, in einer Linie. Hokkaidodreiecke je drei am Teller verteilen (unregelmäßig). Die Kernmischung mit Kernöl auf dem gestrichenen Ricotta verteilen. Parmesan und Basilikum an eine Stelle geben sowie am Schluss das Kernöl und die braune Butter kreisförmig auf dem Tellerrand verteilen. Et voila! Fertig ist euer Herbstgericht.