ZITRUS TRIFFT RÜBE AUF BURRATA

Gelbe und rote Rüben, Zitrusfrüchte: Orange, Clementine, Grapefruit, Blutorange, Kumquats, Bio-Olivenöl, Burrata, Kapern, Dillspitzen, Sprossen, Orangenvinaigrette.

Das Rezept ist in Kooperation mit den BIO DELIKATESSEN der Burgenländerin Marlis von Gute Sachen e.U. by Marlis entstanden. Marlis pflegt direkten Kontakt zu ihren Partnerbetrieben in Spanien und Portugal, von denen sie die Bio-Olivenöle sorgfältig kuratiert in ihr Sortiment aufgenommen hat. Das mehrfach ausgezeichnete Ecoleus Arbequina Bio Olivenöl sowie viele weitere Bio-Delikatessen findest du direkt auf Marlis Website Gute Sachen.

2 PERSONEN/EASY

ZUTATEN:

120 g Rüben, gelb
120 g Rüben, rot
2 Stk. Clementinen
2 Stk. Orangen
1 Grapefruit
2 Orangen
2 Kumquats
2 Burrata

VINAIGRETTE:

4 El Bio-Olivenöl Ecoleus
2 El Orangensaft
2 Tl Honig
1 TL Salz, gestrichen
2 EL Balsamicoessig, weiß
Prise Pfeffer, schwarz

TOPPINGS:

2 EL Bio-Olivenöl Ecoleus (zum Beträufeln für Burrata)
2 TL Kapernbeeren
3 EL Bio-Olivenöl Ecoleus (Kapernbeeren)
2 EL Sprossen
6 Stk. Dillspitzen

REZEPT:

  1. Für die gelben und roten Rüben jeweils einen separaten Kochtopf mit ausreichend Salzwasser aufstellen, zum Kochen bringen und die Rüben mit Schale darin, je nach Größe ca. 40 Minuten kochen, bis diese gar sind. Anschließend aus dem Kochtopf geben und überkühlen lassen, die Schale lässt sich nun geschmeidig mit den Händen entfernen. Die Rüben werden nun in grobe gleich große Stücke geschnitten.
  2. Für die knusprigen Kapernbeeren wird das Bio-Olivenöl in der Pfanne mittelstark erhitzt (Vorsicht, Spritzgefahr) und die Kaperbeeren darin einige Minuten knusprig gebraten. Anschließend kühlen sie auf einem Backpapier verteilt aus, damit sie knusprig bleiben.
  3. Von den Orangen, Clementinen, Grapefruit und Blutorangen (das Rezept funktioniert auch, wenn ihr z.B. nur Orangen zu Hause habt) wird mit einem scharfen Messer die äußere Schale, nahe am Fruchtfleisch, heruntergeschnitten. Dann werden die Zitrusfrüchte in 3 mm dünne Scheiben geschnitten, das funktioniert am gleichmäßigsten mit einer Schneidemaschine.
  4. Alle Zutaten für die Vinaigrette werden in ein Marmeladeglas gegeben, das für die Emulsion kräftig geschüttelt wird. Danach wird die Vinaigrette abgeschmeckt und bei Seite gestellt. Sollte etwas davon übrig bleiben, ist die Vinaigrette mind. 2 Wochen im Kühlschrank haltbar.
  5. Für die Topping wird alles vorbereitet: Dill wird zu kleinen Dillbüschen gezupft, die Sprossen werden geschnitten und das Bio-Olivenöl wird bereit gestellt.
  6. Zum Schluss wird ein schalenförmiger (kein flacher!) Teller gewählt, auf den die Vinaigrette gleichmäßig aufgeteilt wird. Auf jeden der Teller kommt geöffneter Burrata darauf. Die Rüben und Zitrusfrüchte werden farbenfroh auf den Tellern verteilt. Dill, Sprossen und Kapernbeeren werden auf dem Teller verteilt und etwas Bio-Olinenöl wird auf den Burrata geträufelt. Enjoy und genießt die Zitruszeit.

Agnolotti mit Kräuterseitling-Ziegenkäse-Füllung, gebratenen Kräuterseitlingen, frittiertem Salbei, Senfkaviar und zitronigem Olivenöl.

In Kooperation mit Gute Sachen e.U. by Marlis

4 Personen / 1,5 h / vegetarisch

Zutaten:

Pastateig:

200 g Hartweizengries (Semola di grano duro)
600 g Weizenmehl (Tipp 00/Griffig)
4 Eier
8 g Salz
Mehl nach Bedarf zum Ausabreiten

Füllung:

1,6 kg Kräuterseitlinge, fein gewürfelt
70 ml Olivenöl ISUL zum Braten
80 g Knoblauchzehen
80 g Petersilie, fein gehackt
200 g Parmesan, fein gerieben
320 g Ziegenfrischkäserolle
Prise Salz

Topping:

20 Salbeiblätter
5 EL ISUL Olivenöl zum Braten
4 EL Senfkaviar
8 mittelgroße Kräuterseitlinge
40 ml Olivenöl
Grobes Meersalz

Zitroniges Olivenöl:

250 ml Olivenöl
1 EL bio Zitronenzesten

Außerdem:

Spritzsack und Runde Tülle
Nudelmaschine
Teigrolle
Essstäbchen
Teigschneider, zackig

Rezept:

  1. Für den Agnolottiteig Hartweizengries, Mehl und Salz in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde formen und alles zu einem kompakten Pastateig vermengen. Den Pastateig mit eine minimalen Menge an Olivenöl ummanteln und in Frischhaltefolie verpackt mind. 1 Stunde im Kühlschrank rasten lassen.
  2. In der Zwischenzeit wird die Füllung der Agnololtti bereitet. Dafür werden die Kräuterseitlinge in möglichst feine Würfel geschnitten, ebenso wie Knoblauch und Petersilie. Olivenöl in die Pfanne geben und auf mittlerer Hitze die Kräuterseitlinge braten, sodass braune Röstaromen entstehen, dabei immer mal wieder umrühren. Gegen Ende der Bratzeit kommen Knoblauch und Petersilie hinzu und werden für c.a zwei bis drei Minuten mitgebraten.
  3. Die Füllung überkühlt nun einige Minuten, anschließend kommen Ziegenfrischkäserolle und Parmesan hinzu. Die cremige Masse wird nun mit Salz abgeschmeckt und kann in Spritzbeutel mit einer runden ca. 7 mm großen Tülle gefüllt werden.
  4. Für das zitronige Olivenöl werden 1 EL bio Zitronenzesten mit dem Olivenöl in eine Pfanne gegeben und für fünf Minuten leicht erwärmt, sodass das Olivenöl sanfte zitronige Geschmacksnoten aufnimmt.
  5. Für den frittierten Salbei wird Olivenöl bei mittlerer bis heißer Temperatur in eine Pfanne gegeben. Sobald das Olivenöl heiß geworden ist, werden die Salbeiblätter darin für c.a 1/2 – 1 Minute knusprig gebraten. Achtung, die Blätter verbrennen leicht, daher muss die Temperatur gegebenenfalls angepasst werden.
  6. Die mittelgroßen Kräuterseitlinge werden in grobe Stücke geschnitten und in einer Pfanne mit Olivenöl bei mittlerer bis hoher Temperatur gebraten, sodass braune Röstaromen entstehen. Die Kräuterseitlinge sollen vor dem Anrichten noch kurz erhitzt werden.
  7. Der Pastateig wird nun in vier Teile geteilt, jeweils gut mit Mehl ummantelt und mit einer Teigrolle so dünn ausgerollt, sodass der Teig durch die dickste Nudelteiggröße (Stufe 0) passt. Anschließend wird dieser wieder sorgfältig mit etwas Mehl ummantelt. Dieser Vorgang wird mit Stufe 2 der Nudelmaschine wiederholt, bis hin zur Stufe 5, denn das ist die Teigdicke, die gewünscht ist. Zum Schluss wird der Nudelteig mit minimaler, jedoch ausreichender Menge mit Mehl ummantelt, sodass die vier Teigblätter nicht aufeinander kleben. Sollten die Teigblätter unförmigkeiten haben, sollen diese zu einem gleichmäßigen Rechteck zurechtgeschnitten werden, damit die Agnolotti später eine schöne Form haben.
  8. Die Agnolottifüllung wird nun jeweils an den äußeren Rändern entlang in einer „Schlange“ gespritzt und mit den Händen werden die Teigränder, wie am Foto ersichtlich, in Richtung Mitte gerollt.
  9. Mit einem Esstäbchen werden die Agnolotti nun in 5 cm große Teile gedrückt, die anschließend mit einem zackigen Teigschneider in einzelne Agnolotti geschnitten werden.
  10. Gekocht werden die Agnolotti bei leicht wallendem Pastawasser ca. 8 Minuten lange, sodass die Agnolotti oben schwimmen, wenn sie fertig sind.
  11. Nun kann angerichtet werden. Auf die Teller wird zuerst großzügig das zitronige Olivenöl gegeben, dann werden die Agnolotti darauf verteilt sowie die gebratenen Kräuterseitlinge, frittierter Salbei, Senfkaviar und grobes Meersalz.

Roggensauerteigbrot mit Ziegenkäse, gebratenen Zucchini, saurer Chioggiarübe, Fenchelgrün, einem Ei, Thymianblüten und Traubenkapern

Zutaten

2 Scheiben Roggen-Sauerteigbrot
4 EL Butter
160 g Ziegenkäse, streichfähig
1 Zucchini gelb
1 Zucchini grün
Prise Salz
2 Thymianzweige
2 El Olivenöl
3 EL Traubenkapernbeeren
1 EL Thymianblüten
1 Ei

Saure Chioggiarübe
100 g Chioggiarübe
150 ml Balsamicoessig, hell
150 ml Wasser
½ TL Zucker
½ TL Salz

Rezept

  1. Die Chioggiarübe gründlich waschen, in schmale Spalten schneiden und in ein steriles Marmeladenglas mit 450 ml Füllmenge geben. Weißen Balsamicoessig, Wasser, Zucker und Salz in einem Kochtopf aufkochen lassen und die Chioggiarüben im Marmeladenglas damit übergießen. Das Glas mit einem Deckel bedeckt auskühlen lassen und anschließend kaltstellen.
  2. Roggen-Sauerteigbrot in 2 cm dicke Scheiben schneiden. Pro Brotscheibe 2 EL Butter in einer Pfanne schmelzen lassen und das Brot darin bei mittlerer bis heißer Temperatur mittelbraun knusprig braten. Das übrige Fett auf einem Blatt Küchenrolle abtropfen lassen.
  3. Zucchini in grobe, ca. 1,5 cm breite, ungefähr gleich große Stücke beziehungsweise Spalten schneiden, salzen und in einer Pfanne bei mittlerer Temperatur mittelbraun braten. Nach der Hälfte der Bratzeit Thymianzweige hinzufügen und im Fett schwenken, damit sich der Geschmack verteilt. 
  4. Das Ei wird 4 Minuten lang gekocht, anschließend in kaltem Wasser einige Minuten abgeschreckt und geschält. 
  5. Die Brote großzügig mit Ziegenkäse bestreichen, Zucchini, Chioggiarübenscheiben, die Eihälften und Fenchelgrün darauf geben sowie etwas Olivenöl und mit Thymianblüten und Traubenkapern bestreuen.

Ceviche von geschälten Tomatenraritäten

Zutaten / 2 Personen:

16 Tomaten, bunt, verschiedene Formen und Größen

Tigermilch:

Saft von 4 Limetten

1 Zwiebel, weiß

2 EL Black vinegar Sauce

Prise Salz

Prise Zucker

1 Bund Koriander

Zubereitung:

  1. Tomaten mit einer Gabel einstechen und im heißen Wasser wenige Minuten kochen, bis sich die Schale zu lösen beginnt. Bei den kleinen Tomaten geht das schneller, als bei den großen. Die Tomaten anschließend in eiskaltes Wasser geben und die Haut vorsichtig entfernen.
  2. Zwiebel halbieren und hauchdünn schneiden und in ein Marmeladeglas geben, Limettensaft, gezupfte Korianderblätter, Black Vinegar Sauce, Salz und Zucker hinzufügen und kräftig schütteln
  3. Die Tomaten damit marinieren und für 15 Minuten kalt stellen
  4. Anrichten und frische Korianderblätter darauf verteilen und genießen.

Rübenvielfalt: Roh, gekocht und eingelegt mit Rübenblattchips auf Topfenmürbteig mit  Stracciatella und Dill

Topfenmürbteig

150 g Dinkelmehl

100 g Topfen

80 g Butter, Zimmertemperatur

½ TL Salz

100 g Ziegenkäse

300 g Rote Rübe

200 g Gelbe Rübe

100 g Chioggia Rübe

200 g Stracciatella di Burrata

6 Blätter der Roten Rüben (inklusive Stängel)

2 EL Olivenöl 
Prise Kümmel, gemahlen 

Prise Salz

Saure Chioggiarübe

100 g Chioggiarübe
150 ml Balsamicoessig, hell

150 ml Wasser

½ TL Zucker

½ TL Salz

Vinaigrette

4 El Olivenöl

Saft 1 Zitrone

Prise Salz

Prise Zucker

Dill

Prise Peffer

Rezept:

  1. Für den Topfenmürbteig Mehl, Topfen, zimmerwarme Butter fein gerieben Ziegenkäse und Salz miteinander zu einem glatten Teig verkneten und mind. 30 Minuten kühl stellen. 
  2. Die Hälfte der Chioggiarübe gründlich waschen, in schmale Spalten schneiden und in ein steriles Marmeladenglas geben. Weißen Balsamicoessig, Wasser, Zucker und Salz in einem Kochtopf aufkochen lassen und die Rüben damit übergießen und nach dem auskühlen kaltstellen.
  3. Gelbe und rote Rüben jeweils einen Topf mit gesalzenem Wasser aufstellen und zum Kochen bringen. Die grob geschnittenen Rübenstücke darin garkochen.
  4.  Das Backrohr auf 160 Grad Heißluft vorheizen. Die knackigen Blätter der Roten Rübe mit Olivenöl einmassieren und mit etwas Salz und Kümmel würzen. Diese Backen nun auf einem Backpapier im Ofen ca. 10 – 15 Minuten.
  5. Den Topfenmürbteig halbieren und mit etwas Mehl auf der Arbeitsfläche ca. ½ cm dick rund ausrollen und im Backrohr bei 180 Grad Heißluft 15 Minuten goldbraun backen.
  6. Die zweite Hälfte der Chioggiarüben samt Schale in hauchdünne Scheiben schneiden.
  7. Für die Vinaigrette Olivenöl, Zitrone, Salz und Zucker in ein Marmeladenglas geben und durchschütteln. Die gekochten gelben und roten Rüben sowie die rohe Chioggiarüben darin schwenken.
  8. Rüben gemeinsam mit dem Topfenmürbteig, Straciatella und Dill anrichten, mit Pfeffer bestreuen und genießen.

Erdäpfelkrapferl mit Eierschwammerlsoße

Zutaten

Erdäpfelkrapferl:

400 g mehlige Kartoffeln
1 Ei
100 g aarewasser Käse (Käserei Jumi Wien) (oder irgendein anderer intensiv aromatischer Käse der dir schmeckt)
Kräftige Prise Salz und Pfeffer
2 EL zimmerwarme Butter

Soße:

150 g Eierschwammerl
150 g Kräuterseitlinge
1 weiße Zwiebel
2 große Knoblauchzehen
1 Lorbeerblatt
2 mittelgroße Fleischtomaten
200 ml Weißwein
500 ml Gemüsesuppe
1 Messerspitze Zitronenabrieb
Salz und Pfeffer nach Geschmack
2 EL Schlagobers
3 El zimmerwarme Butter zum Braten

Schnittlauchöl:

Ein Bund Schnittlauch
Rapsöl (so viel, dass der Schnittlauch in einem kleinen Topf leicht bedeckt ist)

Toppings:

100 g Eierschwammerl
Schnittlauchöl
Schnittlauch

Besonderes Equipment:
Standmixer
Passiersieb

Rezept:

Für das Schnittlauchöl, gib den Schnittlauch und das Öl in einen kleinen Top geben und erhitze es gemeinsam bis zu einer Temperatur von 70 Grad. Wenn das Öl leicht zu blubbern beginnt, rühre am besten ständig um, damit der Schnittlauch nicht verbrennt. Gib anschließend die heiße Mischung in den Mixer bis sich Öl und Schnittlauch fein vermengt haben. Zum Schluss wird das Öl durch ein Passiersieb geleert, damit es ein klares grünes langanhaltendes Öl ergibt. Das Öl kannst du nun in ein luftdichtes Gefäß füllen und in den Kühlschrank stellen, es bleibt dort sehr lange haltbar.

Für die Erdäpfelkrapferl musst du die Erdäpfel zunächst kochen, pressen und gemeinsam mit den restlichen Zutaten: fein geriebener Käse, Butter, Salz und Pfeffer in einer Rührschüssel vermengen. Der Teig ist dabei eher weich und hat die optimale Konsistenz wenn er an der Oberfläche schön glänzt und glatt ist. Der Teig kommt anschließend für eine halbe Stunde zugedeckt in den Kühlschrank. Anschließend wird er zu kleinen Bällchen gerollt, die zu Krapferl (Durchmesser etwa 3 cm) etwas flach gedrückt werden. Beim Formen der Bällchen nehmt ihr am besten lauwarmes Wasser, danach gebt ihr die Krapferl auf eine bemehlte Arbeitsfläche und bemehlt die Krapferl beidseitig. Die Krapferl können nun jederzeit bei mittlerer Stufe goldbraun in Butter angebraten werden, anschließend werden sie auf einen Rost gegeben unter dem sich Küchenrolle befindet. Damit bleiben die Krapferl schön knusprig und das übrige Fett tropft ab.


Für die Soße schneidest du Zwiebel, Knoblauch, Kräuterseitlinge und Tomaten grob. Zunächst brätst du Zwiebel und Knoblauch goldbraun an, anschließend werden die Kräuterseitlinge und die Eierschwammerl kräftig mitgebraten, damit ausreichend Röstaromen beim Bratvorgang entstehen. Bevor die Soße mit Wein und Suppe aufgegossen wird, werden noch die Tomaten mitgeröstet. Anschließend kommt das Lorbeerblatt, Salz und Pfeffer hinzu und die Soße schmort jetzt ohne Decke so lange, bis 2/3 des Saftes verdunstet sind. Wer möchte kann nun zum Schluss zum Verfeinern der Soße noch Schlagobers hinzufügen. Die Soße wird nun fein gemixt in einem Standmixer. Die Soße ist nun recht dick, darum könnt ihr mind. 1 Trinkglas Wasser hinzufügen, damit sie flüssiger wird. Keine Angst, die Soße verliert dabei nicht an Geschmack, denn sie ist noch sehr konzentriert im Geschmack. Wer möchte, kann die Soße teilweise passieren (= sie durch ein ganz feines Sieb geben), damit die Soße noch feiner wird. Tipp: Wer die Soße besonders leicht und schaumig haben möchte, kann sie kurz vor dem Anrichten in einem Pürierstab noch einmal aufschäumen.

Die mit einer Bürste geputzten Eierschwammerl werden nun in einer Pfanne in Butter kurz und heiß gebraten und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Und der Schnittlauch wird ganz fein geschnitten. Wenn ihr wollt, dass der Schnittlauch besonders frisch bleibt, könnt ihr ihn in Eiswasser (kaltes Wasser + Eiswürfel) geben, dann saugt er sich mit Wasser voll. Ebenso wird das Schnittlauchöl bereitgestellt.

Spanische Gazpacho

Zutaten

Gazpacho:

250 g fruchtig saftige Tomaten
1/4 Gurke mit Schale
1/8 rote Paprika
1/4 rote Zwiebel
5 Basilikumblätter
1 El Weißweinessig
1/2 Limettensaft
2 El Olivenöl
75 ml Tomatensaft (von Muti)
Salz und Zucker nach Bedarf

Dillöl:

2 Bund Dill
1 Bund Petersilie
Rapsöl (so viel, dass ein kleiner Topf, in dem sich die Kräuter befinden, knapp bedeckt ist, siehe Fotos)

Toppings:

1 Snackgurke (Snackgurkenscheiben)
Kerne 1 aromatischen Tomate
3 EL Dillöl
Dillbüschel
Basilikumblätter (möglichst klein)

Rezept:

Für das Dillöl, den Dill, die Petersilie und das Öl in einen kleinen Top geben und bis zur Temperatur von 70 Grad erhitzen. Wenn das Öl leicht zu blubbern beginnt, rühre am besten ständig um, damit die Kräuter nicht verbrennen. Gib anschließend die heiße Mischung in den Mixer bis sich Öl und Kräuter fein vermengt haben. Zum Schluss wird das Öl durch ein Passiersieb geleert, damit es ein klares grünes langanhaltendes Öl ergibt. Das Öl kannst du nun in ein luftdichtes Gefäß füllen und in den Kühlschrank stellen, es bleibt dort sehr lange haltbar.

Für das Gazpacho gib alle Zutaten in einen Mixer und schmecke die kalte Suppe ab, falls sie dir zu dick ist, füge gerne etwas Wasser hinzu und schmecke das Gazpacho erneut ab. Stelle das Gazpacho anschließend im Kühlschrank kalt, denn es soll richtig frisch und kalt sein beim Servieren.

Währenddessen das Gazpacho im Kühlschrank ist, bereitest du die Toppings zu. Dazu schneidest du die kleine Gurke in dünne Scheiben und presst das Innere der Tomate aus sodass du nur die Kerne und den Saft hast. Den Dill sowie die Basilikumblätter zupfst du vorsichtig von den Stängeln und ein paar Esslöffel vom Dillöl stellst du in einem Schälchen bereit.

Wenn das Gazpacho nach ca. 3 Stunden vollständig gekühlt ist, kannst du es anrichten und mit den Toppings verzieren. Falls du ein Schnelles-Gazpacho machen möchtest, kannst du anstatt der 3 Stunden Wartezeit das Gazpacho auch gemeinsam mit ein paar Eiswürfeln in den Mixer geben, dann geht es ganz schnell. Enjoy.

Melone&Hirtenkäse (extended)

Zutaten:

Zuckermelone
Wassermelone
Hirtenkäse
Radieschen (saisonal)
Ribisl (saisonal)
Minze (saisonal)

Rezept:

Wassermelone in 3 mm dicke Quadrate oder Ecken schneiden, Zuckermelone mit einem kleinen Runden Portionierlöffel in Kügelchen schaben, Radieschen der Länge nach in feine Scheiben schneiden. Zerböselten Hirtenkäse, Ribisl und gezupfte kleine Minzblätter bereitstellen.

Alles auf einem großen Teller schön anrichten – fertig zum Genuss!

Fenchelpastete

Zutaten (Tarteform rechteckig oder rund):

2 Pkg Blätterteig
3 Fenchelknollen
150 g Butter
1 Pkg Feta
3 Eier
175 ml Milch
Salz und Pfeffer nach Bedarf

1 Ei zum Bestreichen

Butter für die Form

Etwas Mehl zum Ausarbeiten (Teig)

Rezept:

Zu Beginn heizen wir das Backrohr auf 180 Grad Heißluft auf und legen dann die erste Packung Backpapier in die Tarteform hinein. Anschließend schneiden wir alle drei Fenchelknollen (inklusive allem!) in feine Scheiben, nur das Endel, das die Knolle zusammenhält, wird abgeschnitten. Der geschnittene Fenchel wird nun in einem Kochtopf in 150 g Butter (ist viel, ich weiß) weichgedünstet – ungefähr 10-15 Min. In dieser Zeit wird immer mal wieder im Topf umgerührt, ebenso werden die Eier und die Milch in einer Schüssel verquirlt und mit Salz und Pfeffer ordentlich gewürzt. Der Fenchel wird nun in die Form gegeben, die bereits mit Blätterteig ausgelegt wurde. Darüber wird nun die Milch-Ei-Mischung gegossen und der Feta darauf verteilt. Blätterteig: Alles was nun 1,5 cm über dem Teigrand hinausschaut wird abgeschnitten, die restlichen 1,5 cm auf jeder Seite, werden nun hineingeklappt. Die zweite Blätterteigpackung wird nun geöffnet und so weit zurechtgeschnitten, dass sie exakt auf die Form passt, als Deckel quasi. Der übrig gebliebene Teig wird nun zusammengeknetet, die Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestäubt und der Teig wird nun so oft ausgerollt, bis genügend Verzierungskreise ausgestochen wurden ( …oder der wie ihr auch immer eure Pastete verzieren wollt). Ich hab mich für zackige Kreise entschieden, die ich nach dem Ausstechen noch etwas in die Länge gezogen habe und leicht überlappend belegt habe. Wenn ihr die Pastete fertig belegt habt, wird sie nur noch mit einem Dotter bestrichen und dann kann sie kann gleich ab ins Rohr bei 180 Grad 50 Minuten lange. Wichtig dabei ist, dass nicht nur der Teig oben schön goldbraun ist, sondern, dass auch der Boden knusprig gebacken ist, falls eure Pastete daher mehr Zeit braucht, gebt ihr diese.

Done:


Topfenauflauf mit Pfirsich und Kirschen

Zutaten (für 2 Personen):

Topfenauflauf (Form – 24 cm Durchmesser):

250 g Topfen (ein Packerl)
50 g fein gemahlene Haferflocken
10 g Vanillezucker
40 g Zucker
1 EL Zitronensaft
3 Eier (getrennt)

Frische Früchte:

1 Pfirsich, halbiert
1 gehäufter TL Butter
1/2 Pkg. Vanillezucker
Eine Messerspitze Zitronenzesten
150 ml Wasser

Eine Handvoll Kirschen
100 ml Kirschsaft

Toppings:

3 EL Joghurt
2 EL Zitronensaft

5 klein gehackte und in der Pfanne geröstete Mandeln (ohne Fett)
Minze

Staubzucker

Rezept:

Zu Beginn wird das Backrohr auf 180 Grad Heißluft vorgeheizt. Anschließend: Eier trennen – Dotter und Zucker und Vanillezucker in einer Rührschüssel gemeinsam schaumig schlagen. Die fein gemahlenen Haferflocken und den Topfen in in die Rührschüssel dazugeben sowie das fest geschlagene Eiklar (mit einer Prise Salz) unterheben. Fertig ist der Teig für den Topfenauflauf. Die 24 Durchmesser große Auflaufform nun ordentlich mit Butter ausfetten und die Masse hineingeben. Der Auflauf kann nun für 40 Minuten ins Rohr bei 180 Grad Heißluft.

Früchte:

Pfirsich halbieren und in der Pfanne gemeinsam mit dem Vanillezucker, dem Butterstück, den Zitronenzesten und dem Wasser so lange schmoren lassen, bis der Pfirsich durch ist. Hier könnt ihr gegebenenfalls noch Wasser hinzufügen, falls euer Pfirsich mehr benötigt um weich gegart zu sein.

Die Kirschen werden ebenfalls halbiert und gemeinsam mit dem Kirschsaft weichgekocht.

Die Mandeln werden klein gehackt und in einer Pfanne (ohne Fett!) braun geröstet. Dabei empfehle ich euch stehen zu bleiben, denn Nüsse brennen schnell an.

Das Joghurt und der Zitronensaft werden gemeinsam vermengt und bereitgestellt.

Die kleinen Minzeblätter werden herausgezupft und ebenso bereitgestellt wie der Staubzucker und ein feines Sieb.