1. Platz in der Kategorie ,Blog des Jahres´ beim AFBA – Austria Food Blog Award 2022

Liebe Foodlovers,

das besondere Erlebnis beim AFBA – Austria Food Blog 2022, das ich am 23.09 2022 erleben durfte, möchte ich nun hier festhalten. Am Freitag den 23.09 hat die @afba_at Preisverleihung in der @labstelle Wien stattgefunden, bei der jährlich die besten Foodblogger*innen Österreichs ausgezeichnet werden. Dieses großartige Event wurde von @alexandrapalla ins Leben gerufen, wofür ich mich an dieser Stelle freudig bedanke. Dabei ist die Kultur unter den teilnehmenden Foodblogger*innen eine, die von gegenseitigem Pushen, Motivieren sowie von Zusammenhalt geprägt ist, was ich wunderschön finde. Vielen Dank an dich Thom, @thomskuechen.block dass du unsere Gemeinschaft so verbindest und heuer wieder das Warm Up organisiert hast – nicht umsonst bist du heuer zum Bloggerliebling gekürt worden.

Es haben so viele talentierte und engagierte Foodblogger*innen ihre Rezepte und Blogs eingereicht, dass jeder von uns einen Preis bekommen sollte. Umso mehr bin ich immer noch völlig überwältigt, gerührt, voller Glück, Freude und Liebe den 1. Platz 🥇 in der Kategorie ‚Blog des Jahres‘ in Kooperation mit @riessemaille gewonnen zu haben – D A N K E – Vielen Dank an all die lieben Menschen in meinem Leben, die dabei an mich glauben und mich unterstützen. It means a lot to me 🤍

Neben den Sieger*innen des Jahres 2021 bildeten die Jury spannende Menschen der Kulinarikszene: @heinz.reitbauervom Steirereck, @backenmitchristina@tobiko.mueller vom Mochi, @silviakocht , @barbaravanmelle von @krusteundkrume.wien , @marcosimonisbastei10 , @aufderalist@stef_stern vom Brandstätter Verlag @theresa.imre von @markta.at@eveline.wild und Katrin Hofmann von @mitalles.xyz 👏🏼

🏆 
Alle Gewinner*innen auf einen Blick:
@dienaschereigraz@genusskind@ritabaeckt@thomskuechen.block@lilalemon_@lenaallesklar@mobyforty@myclaud.kitchenstories@appetitefor.life@einladungzumessen@frau.pomegranate@mimilicious_@veronikashofkueche@lenaallesklar@juliescakedesign@parzelle_14@dailyvegan_mum
Gratulation 🥳

Vielen Dank auch an die Kooperationspartner @riessemaille@meinadeg@claro_products@finisfeinstes@schaerdinger.at@voeslauermineralwasser & @volksbank die dieses Event erst möglich machen.

Hier nun ein paar Eindrücke vom AFBA 2022:

🤍
much love,
eure babs

Roggensauerteigbrot mit Ziegenkäse, gebratenen Zucchini, saurer Chioggiarübe, Fenchelgrün, einem Ei, Thymianblüten und Traubenkapern

Zutaten

2 Scheiben Roggen-Sauerteigbrot
4 EL Butter
160 g Ziegenkäse, streichfähig
1 Zucchini gelb
1 Zucchini grün
Prise Salz
2 Thymianzweige
2 El Olivenöl
3 EL Traubenkapernbeeren
1 EL Thymianblüten
1 Ei

Saure Chioggiarübe
100 g Chioggiarübe
150 ml Balsamicoessig, hell
150 ml Wasser
½ TL Zucker
½ TL Salz

Rezept

  1. Die Chioggiarübe gründlich waschen, in schmale Spalten schneiden und in ein steriles Marmeladenglas mit 450 ml Füllmenge geben. Weißen Balsamicoessig, Wasser, Zucker und Salz in einem Kochtopf aufkochen lassen und die Chioggiarüben im Marmeladenglas damit übergießen. Das Glas mit einem Deckel bedeckt auskühlen lassen und anschließend kaltstellen.
  2. Roggen-Sauerteigbrot in 2 cm dicke Scheiben schneiden. Pro Brotscheibe 2 EL Butter in einer Pfanne schmelzen lassen und das Brot darin bei mittlerer bis heißer Temperatur mittelbraun knusprig braten. Das übrige Fett auf einem Blatt Küchenrolle abtropfen lassen.
  3. Zucchini in grobe, ca. 1,5 cm breite, ungefähr gleich große Stücke beziehungsweise Spalten schneiden, salzen und in einer Pfanne bei mittlerer Temperatur mittelbraun braten. Nach der Hälfte der Bratzeit Thymianzweige hinzufügen und im Fett schwenken, damit sich der Geschmack verteilt. 
  4. Das Ei wird 4 Minuten lang gekocht, anschließend in kaltem Wasser einige Minuten abgeschreckt und geschält. 
  5. Die Brote großzügig mit Ziegenkäse bestreichen, Zucchini, Chioggiarübenscheiben, die Eihälften und Fenchelgrün darauf geben sowie etwas Olivenöl und mit Thymianblüten und Traubenkapern bestreuen.

Rahmsuppe mit Petersilwurzel, Schwarzbrotknödel und Brunnenkresse

Zutaten:

1,5 l Rindssuppe

1 weiße Zwiebel

Schuss Bier

50 g Kartoffel, mehlig

50 g Petersilwurzel

90 g Sauerrahm

2 EL Butter

Prise Kümmel, gemahlen

Prise Salz

Schwarzbrotknödel

250 g Sauerteigbrot, hart

1 Ei

130 ml Rindssuppe

2 EL Dinkelmehl
1 Zwiebel, weiß, klein

20 g Butter

3 EL Petersilie, fein gehackt

Prise Salz

Prise Pfeffer

3 EL Butter zum Braten

Suppeneinlage

4 Petersilwurzeln

2 Kartoffeln, mehlig

10 Blätter Brunnenkresse

1 Bund Schnittlauch

Rezept:

  1. Zwiebel grob würfeln und in einem Esslöffel Butter anschwitzen. Mit Rindssuppe ablöschen, grob gewürfelte Petersilwurzel und Kartoffel hinzufügen sowie einen Schuss Bier (z.B.: Grieskirchner Bier) und eine Prise Kümmel und Salz. Die Suppe köchelt nun ca. 30 Minuten. Bevor die Suppe fein püriert wird, wird Sauerrahm und 1 EL Butter zum Montieren hinzugefügt.
  2. Für die Schwarzbrotknödel wird Zwiebel kleinwürfelig geschnitten und in Butter bei mittlerer Stufe sanft angeschwitzt. Das Ganze wird mit Rindssuppe abgelöscht, die erwärmt werden muss, bevor sie zu den harten Brotstücken gegeben wird. Petersilie fein hacken und gemeinsam mit dem Ei, Mehl, Salz und Pfeffer gemeinsam mit dem Knödelbrot vermischt wird. Die Mischung 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. Anschließend werden mit leicht angefeuchteten Händen gleich große Knödel geformt, die in leicht kochendem Wasser kochen und dann einige Minuten ziehen, sobald sie an der Oberfläche schwimmen.
  3. Die geschälten 3 Petersilwurzeln und die Kartoffeln für Suppeneinlage werden in einem eigenen Kochtopf in Salzwasser gekocht, bis sie bissfest sind. Dabei brauchen die Kartoffeln ungefähr 25 Minuten Kochzeit und die Petersilwurzel 10 Minuten. Die übrige Petersilwurzel wird roh hauchdünn geschnitten.
  4. Die fertig gekochten, ausgekühlten Schwarzbrotknödel kommen nun in eine Pfanne mit Butter und werden von allen Seiten bei mittlerer bis heißer Stufe knusprig gebraten.
  5. Die fertige Suppe kann nun gemeinsam mit den Einlagen: Petersilwurzel roh und gekocht, Kartoffeln Brunnenkresse, Schwarzbrotknödel, Schnittlauch und Sauerrahm angerichtet werden.

Tacos mit gegrillter Bachforelle, Fenchel, Melanzani mit Babaganoush, Hirtenkäse eingelegten Radieschen und roten Zwiebeln, Minze und grüner Tomate.

Tortillias

250 g Dinkelmehl 

110 g heißes Wasser

40 ml Öl

1 TL Salz, gestrichen

Babaganoush

1 Melanzani, groß

1,5 EL Tahini

1 Zitrone, Saft

½ kleine Knoblauchzehe

1 Prise Salz

2 Forellenfilets oder 1 Forelle ganz

Saft 1 Zitrone

Prise Salz

Saure Radieschen

150 g Radieschen

150 ml Balsamicoessig, hell

150 ml Wasser

½ TL Zucker

½ TL Salz

Saure rote Zwiebel

1 Zwiebel, rot, mittelgroß

150 ml Balsamicoessig, hell

150 ml Wasser

½ TL Zucker

½ TL Salz

½ TL Senfkörner

1 Fenchelknolle

1 Melanzani, groß

60 ml Olivenöl 

4 Datteltomaten, grün

60 g Hirtenkäse

10 Minzblätter

Rezept:

  1. Radieschen gut waschen und in feine Scheiben schneiden, Rote Zwiebel fein würfeln. Weißen Balsamicoessig, Wasser, Zucker und Salz für Saure Radieschen und Saure Rote Zwiebel gemeinsam in einen Topf geben und aufkochen lassen. Zwei Marmeladengläser von jeweils 450 ml mit Radieschen und Zwiebeln befüllen und die heiße Flüssigkeit direkt in die befüllten Gläser leeren. Die Gläser mit einem Deckel bedeckt auskühlen lassen und anschließend kaltstellen.
  2. Für die Tortillas Dinkelmehl sieben und mit dem heißen Wasser übergießen, Salz und Öl hinzufügen und zu einem gemeinsamen glatten Teig verkneten, der nun mind. 15 Minuten im Kühlschrank rastet.
  3. Für das Babaganoush die Melanzani halbieren, mit Öl bepinseln und Salzen. Die Melanzani nun auf beiden Seiten grillen, sodass ordentliche Röstaromen entstanden sind. Das innere Fleisch der Melanzani sollte nun weich und zart sein und kommt ohne Schale gemeinsam mit Sesampaste, Zitronensaft, Salz und der Knoblauchzehe in einen Mixer, in dem es zu einer Creme vermengt wird. 
  4. Den Fenchel in 5 mm dicke Scheiben sowie die Melanzani in 1,5 x 1,5 cm dicke Stücke schneiden, jeweils ausgiebig mit Öl bepinseln, salzen und zum Grillen bereitstellen.
  5. Die Forellenfilets jeweils der Länge nach halbieren und der Breite nach in vier Stücke schneiden.
  6. Datteltomaten vierteln, Hirtenkäse bröseln und Minzblätter abzupfen und bereitstellen.
  7. Die Tortilla in 15 cm Durchmesser mit minimaler Menge Mehl ausrollen und in einer Pfanne ohne Fett beidseitig anbraten. Das Tortilla wird dabei große Luftblasen schlagen.
  8. Fenchel, Melanzani kommen nun auf den Grill und werden auf allen Seiten gegrillt, bis dunkelbraune Röstaromen entstehen. Die Forellenfiletstücke werden mit der Hautseite am Grillrost gelegt und mit verschlossenem Grilldeckel einigen Minuten gegrillt und während des Grillens gesalzen. Erst die fertigen Forellenfilets werden mit Zitronensaft beträufelt.
  9. Die Tortillas mit Babaganoush bestreichen, mit Fenchel, Melanzani, Forellenfilets füllen und saure Radieschen und Zwiebel, Minzblätter, Hirtenkäse und grüne Tomaten belegen ggf. mit Zitronensaft beträufeln und servieren.

Erdäpfelkrapferl mit Eierschwammerlsoße

Zutaten

Erdäpfelkrapferl:

400 g mehlige Kartoffeln
1 Ei
100 g aarewasser Käse (Käserei Jumi Wien) (oder irgendein anderer intensiv aromatischer Käse der dir schmeckt)
Kräftige Prise Salz und Pfeffer
2 EL zimmerwarme Butter

Soße:

150 g Eierschwammerl
150 g Kräuterseitlinge
1 weiße Zwiebel
2 große Knoblauchzehen
1 Lorbeerblatt
2 mittelgroße Fleischtomaten
200 ml Weißwein
500 ml Gemüsesuppe
1 Messerspitze Zitronenabrieb
Salz und Pfeffer nach Geschmack
2 EL Schlagobers
3 El zimmerwarme Butter zum Braten

Schnittlauchöl:

Ein Bund Schnittlauch
Rapsöl (so viel, dass der Schnittlauch in einem kleinen Topf leicht bedeckt ist)

Toppings:

100 g Eierschwammerl
Schnittlauchöl
Schnittlauch

Besonderes Equipment:
Standmixer
Passiersieb

Rezept:

Für das Schnittlauchöl, gib den Schnittlauch und das Öl in einen kleinen Top geben und erhitze es gemeinsam bis zu einer Temperatur von 70 Grad. Wenn das Öl leicht zu blubbern beginnt, rühre am besten ständig um, damit der Schnittlauch nicht verbrennt. Gib anschließend die heiße Mischung in den Mixer bis sich Öl und Schnittlauch fein vermengt haben. Zum Schluss wird das Öl durch ein Passiersieb geleert, damit es ein klares grünes langanhaltendes Öl ergibt. Das Öl kannst du nun in ein luftdichtes Gefäß füllen und in den Kühlschrank stellen, es bleibt dort sehr lange haltbar.

Für die Erdäpfelkrapferl musst du die Erdäpfel zunächst kochen, pressen und gemeinsam mit den restlichen Zutaten: fein geriebener Käse, Butter, Salz und Pfeffer in einer Rührschüssel vermengen. Der Teig ist dabei eher weich und hat die optimale Konsistenz wenn er an der Oberfläche schön glänzt und glatt ist. Der Teig kommt anschließend für eine halbe Stunde zugedeckt in den Kühlschrank. Anschließend wird er zu kleinen Bällchen gerollt, die zu Krapferl (Durchmesser etwa 3 cm) etwas flach gedrückt werden. Beim Formen der Bällchen nehmt ihr am besten lauwarmes Wasser, danach gebt ihr die Krapferl auf eine bemehlte Arbeitsfläche und bemehlt die Krapferl beidseitig. Die Krapferl können nun jederzeit bei mittlerer Stufe goldbraun in Butter angebraten werden, anschließend werden sie auf einen Rost gegeben unter dem sich Küchenrolle befindet. Damit bleiben die Krapferl schön knusprig und das übrige Fett tropft ab.


Für die Soße schneidest du Zwiebel, Knoblauch, Kräuterseitlinge und Tomaten grob. Zunächst brätst du Zwiebel und Knoblauch goldbraun an, anschließend werden die Kräuterseitlinge und die Eierschwammerl kräftig mitgebraten, damit ausreichend Röstaromen beim Bratvorgang entstehen. Bevor die Soße mit Wein und Suppe aufgegossen wird, werden noch die Tomaten mitgeröstet. Anschließend kommt das Lorbeerblatt, Salz und Pfeffer hinzu und die Soße schmort jetzt ohne Decke so lange, bis 2/3 des Saftes verdunstet sind. Wer möchte kann nun zum Schluss zum Verfeinern der Soße noch Schlagobers hinzufügen. Die Soße wird nun fein gemixt in einem Standmixer. Die Soße ist nun recht dick, darum könnt ihr mind. 1 Trinkglas Wasser hinzufügen, damit sie flüssiger wird. Keine Angst, die Soße verliert dabei nicht an Geschmack, denn sie ist noch sehr konzentriert im Geschmack. Wer möchte, kann die Soße teilweise passieren (= sie durch ein ganz feines Sieb geben), damit die Soße noch feiner wird. Tipp: Wer die Soße besonders leicht und schaumig haben möchte, kann sie kurz vor dem Anrichten in einem Pürierstab noch einmal aufschäumen.

Die mit einer Bürste geputzten Eierschwammerl werden nun in einer Pfanne in Butter kurz und heiß gebraten und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Und der Schnittlauch wird ganz fein geschnitten. Wenn ihr wollt, dass der Schnittlauch besonders frisch bleibt, könnt ihr ihn in Eiswasser (kaltes Wasser + Eiswürfel) geben, dann saugt er sich mit Wasser voll. Ebenso wird das Schnittlauchöl bereitgestellt.

Fenchelpastete

Zutaten (Tarteform rechteckig oder rund):

2 Pkg Blätterteig
3 Fenchelknollen
150 g Butter
1 Pkg Feta
3 Eier
175 ml Milch
Salz und Pfeffer nach Bedarf

1 Ei zum Bestreichen

Butter für die Form

Etwas Mehl zum Ausarbeiten (Teig)

Rezept:

Zu Beginn heizen wir das Backrohr auf 180 Grad Heißluft auf und legen dann die erste Packung Backpapier in die Tarteform hinein. Anschließend schneiden wir alle drei Fenchelknollen (inklusive allem!) in feine Scheiben, nur das Endel, das die Knolle zusammenhält, wird abgeschnitten. Der geschnittene Fenchel wird nun in einem Kochtopf in 150 g Butter (ist viel, ich weiß) weichgedünstet – ungefähr 10-15 Min. In dieser Zeit wird immer mal wieder im Topf umgerührt, ebenso werden die Eier und die Milch in einer Schüssel verquirlt und mit Salz und Pfeffer ordentlich gewürzt. Der Fenchel wird nun in die Form gegeben, die bereits mit Blätterteig ausgelegt wurde. Darüber wird nun die Milch-Ei-Mischung gegossen und der Feta darauf verteilt. Blätterteig: Alles was nun 1,5 cm über dem Teigrand hinausschaut wird abgeschnitten, die restlichen 1,5 cm auf jeder Seite, werden nun hineingeklappt. Die zweite Blätterteigpackung wird nun geöffnet und so weit zurechtgeschnitten, dass sie exakt auf die Form passt, als Deckel quasi. Der übrig gebliebene Teig wird nun zusammengeknetet, die Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestäubt und der Teig wird nun so oft ausgerollt, bis genügend Verzierungskreise ausgestochen wurden ( …oder der wie ihr auch immer eure Pastete verzieren wollt). Ich hab mich für zackige Kreise entschieden, die ich nach dem Ausstechen noch etwas in die Länge gezogen habe und leicht überlappend belegt habe. Wenn ihr die Pastete fertig belegt habt, wird sie nur noch mit einem Dotter bestrichen und dann kann sie kann gleich ab ins Rohr bei 180 Grad 50 Minuten lange. Wichtig dabei ist, dass nicht nur der Teig oben schön goldbraun ist, sondern, dass auch der Boden knusprig gebacken ist, falls eure Pastete daher mehr Zeit braucht, gebt ihr diese.

Done:


Sardische Teigtaschen Culurgiones mit Tomatensoße

Zutaten für ca. 30 Culurgionis:

Für den Teig:
300 g Hartweizengrieß (Salmola – ganz feiner Hartweizengrieß, nicht etwa der Grobe für Gniesnockerl)
175 g heißes Wasser
2 El Olivenöl
6 g Salz

Für die Fülllung:
600 g mehligkochende Kartoffeln
100 g fein geriebener Parmesan
75 g weiche Butter
1 kleinere Zwiebel (fein gewürfelt und in Butter weichgegart)
3 Stängel Minze, in feine Streifen geschnitten
Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Für die Soße:
1x Dosenkirschtomaten von ‚Muti‘ (Marke)
1x Dosentomaten fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
eine Handvoll frischer Basilikum

On Top:

Braune Butter (Rezept am Blog)

Rezept:

Für den Teig, den Hartweizengrieß gemeinsam mit kochend heißem Wasser, Olivenöl und Salz in eine Schüssel geben und gemeinsam vermengen und anschließend auf der Arbeitsfläche verkneten. Den Teig nun gemeinsam für ca. eine halbe Stunde im Kühlschrank, umwickelt von Klarsichtfolie, ruhen lassen. Den Teig nun entweder möglichst dünn ausrollen mit einem Nudelholz oder auch durch die Nudelpresse drehen – auf Stufe 4. Die Teigflächen sollen dabei immer gut bemehlt sein sowie die Arbeitsfläche auch. Zum Ausstechen hab ich ein einfaches Glas verwendet, Durchmesser: 8 cm. Den übrig gebliebene Teig habe ich wieder zusammengeknetet und so oft es ging (ab einem bestimmten Zeitpunkt wird der Teig zu porös) wieder durch die Nudelmaschine gedreht. Zwischen die gestapelten 8 cm Durchmesser Kreise habe ich immer ausreichend Mehl hineingegeben, damit die Teigblättchen nicht aneinander kleben bleiben.

Füllung:

Mehlige Kartoffeln kochen, Zwiebel fein hacken und in Butter weich braten, fein gehackte Minze dazu, den geriebenen Parmesan (oder Pecorino – traditionelle Variante in Sardinien) sowie eine kräftige Prise Salz und Pfeffer hinzufügen und gut miteinander vermischen.

Füllen und Formen:

Füllt die Teigblätter wie auf den Fotos ersichtlich, beim Verschließen werden jeweils die linke und die rechte Randseite ineinander geklappt. Falls ihr nicht genau wisst, wie das funktioniert, kein Problem, bei diesem Youtubevideo wird es super erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=Ew-3-8itpjc&t=326s – 05:25.

Soße:

Die beiden Dosentomaten in eine große Pfanne geben, ebenso wie die fein gehackte Knoblauchzehe, Basilikum (einmal in der Hand zerklatschen und anschließend grob zerreißen), Olivenöl und eine Prise Salz und gemeinsam für ein paar Minuten schmoren lassen.

Culurgionis kochen:

Culurgionis in kräftig gesalzenem Wasser kochen (nicht allzu stark!) bis sie an der Oberfläche schwimmen und anschließend noch eine Minute ziehen lassen. Die Teigtaschen sollen allerdings auch erst hineingegeben werden, wenn das Wasser bereits kocht. Ich empfehle euch auch nicht alle Teigtaschen auf einmal zu kochen, sondern immer nur ein paar. Kurz nachdem ihr sie ins Wasser gegeben habt, löst sie mit einem Löffel vorsichtig vom Topfboden. Wenn sie fertig sind, gebt die Culurgionis auf einen Teller, der mit Olivenöl oder Butter beträufelt ist.

Braune Butter:

Die braune Butter (geklärte Butter ohne Eiweiß) in einem Topf erwärmen, insofern ihr sie im Kühlschrank aufbewahrt habt. Wenn ihr sie frisch gemacht habt, ist die braune Butter bereits erhitzt.

Anrichten:

Fenchel und Stangensellerie mariniert

Zutaten:

1 Fenchel
1/2 Stangensellerie
reichlich Olivenöl (ca. 5-6 EL)
1/2 EL glattgestrichen grobes Meersalz

Rezept:

Fenchel sowie Stangensellerie (einzelne Stangen waschen, da sich dazwischen gerne Schmutz versteckt) gut waschen und die Endel abschneiden. Fenchel und Stangensellerie mit einem Messer fein schneiden. Meersalz sowie Olivenöl dazugeben – Fertig.

Ich persönlich belasse es gerne ganz simpel dabei.
Als Ideen zur Erweiterung:
Zitronen-/Limettensaft darüber träufeln.
Orangenscheiben, frischen Orangensaft und zerkleinerte Wallnusstücke darüber geben.
Hirtenkäse darauf verteilen.

Ravioli mit Eierschwammerl-Ricotta Füllung

Zutaten für 2 Personen:

Ravioliteig:
200 g Weizenmehl
6 Dotter ODER 2 Eier

Raviolifüllung:
150 g Eierschwammerl
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl zum Eierschwammerl anbraten
2 gehäufte EL Ricotta
Eine kräftige Prise Salz
Etwas Pfeffer

Toppings:
120 g kleine Eierschwammerl
einige Späne gehobelter Parmesan
3 EL braune Butter (gebräunte Butter ohne Eiweiß – Rezept am Blog)
2 TL Basilikumöl: 150 ml Olivenöl, eine Handvoll frischer Basilikum, 1/2 mittlere Knoblauchzehe, Prise Salz
Zwei Hände voll frischer Spinat + 1/2 Knoblauchzehe, etwas Öl, Salz und Pfeffer

Rezept:

200g Mehl und 6 Dotter (fancy Variante) ODER 2 Eier in einer Rührschüssel miteinander vermischen und anschließend auf der Arbeitsfläche mit genügend Mehl zu einem Teig kneten. Mit der ‚fancy‘ Variante bekommt der Teig eine intensiv gelbe Farbe, was am Teller besonders hochwertig aussieht. Ich würde sie euch jedoch nur empfehlen, wenn ihr auch Verwendung für das Eiklar habt, ansonsten wäre es schade um das Eiklar – und wir schätzen ja Lebensmittel wert. Anschließend kommt der Teig für eine halbe Stunde in Klarsichtfolie gewickelt in den Kühlschrank.

Nach einer halben Stunde kann der Teig aus dem Kühlschrank genommen werden und auf der gut bemehlten Arbeitsfläche möglichst dünn ausrollen. Falls ihr keine Nudelmaschine habt, rollt den Teig so dünn wie möglich aus. Es ist dabei auch hilfreich ihn dabei beispielsweise zu dritteln. Falls es jemand mit der Nudelmaschine macht, Rollt den Teig auf Stufe 4 oder 5 aus. Dabei hantelt ihr euch von Stufe 0 zu stufe 1, von 1 zu 2 und so weiter. Beachtet dabei immer beide Seiten des Teiges gut bemehlt zu haben. Das Nudel machen muss man ein bisschen ins Gefühl bekommen.

Füllung:

Eierschwammerl putzen (mit einer kleinen Bürste, nicht in Wasser waschen, Schwammerl sind Wassersauger und würden eure Füllung wässrig machen) fein hacken und in einer Pfanne gemeinsam mit der fein gehackten Knoblauchzehe in den 2 EL Öl oder Butter kräftig anbraten. Ricotta hinzugeben sowie Salz und Pfeffer – fertig ist die Fülle. Nun 8×8 cm groß Teigquadrate schneiden (gerne mit diesem zackigen Teigroller) und in der Mitte einen Füllungsklecks mit ca. 3 cm Durchmesser geben. Die befüllte Teigseite wird nun an allen freien Teigstellen mit Wasser bestrichen und mit seinem 8×8 cm großen Gegenstück belegt und festgedrückt. Fertig ist das Raviolo (?). Ihr könnt auch, wie am Foto ersichtlich, ein 8×16 großes Teigblatt ausschneiden und es falten und den Rand erst, wenn es fertig gefüllt ist zackig abschneiden. Ihr könnt euch grundsätzlich auch für eine andere Form (rund eckig, kleiner, größer etc.) entscheiden, das liegt ganz bei euch.


Basilikumöl:

Öl, Knoblauch, Prise Salz und frischen Basilikum in ein hohes Gefäß geben und mit den Pürierstab vermengen. Anschließend durch ein feines Sieb passieren – fertig ist das Basilikumöl.

Garnitur:
Möglichst kleine Eierschwammerl oder halbierte Größere in einer heißen Pfanne mit Butter kräftig und kurz anbraten. Parmesan fein hobeln. Der frische Spinat wird gemeinsam mit Salz, Pfeffer und einer halben fein gewürfelten Knoblauchzehe kurz gebraten, bis die Blätter klein und weich geworden sind. Basilikumöl und braune Butter (in einer Pfanne erwärmt) bereitstellen.

Ravioli kochen:
Ravioli in einem leicht (!) kochenden Topf mit gesalzenem Wasser kochen, bis sie aufsteigen. Wenn sie oben sind, würde ich sie noch ca. 1 Minute schwach weiterkochen lassen – fertig sind die Ravioli. Gebt am besten nicht alle auf einmal hinein, sondern immer nur ein paar. Die fertigen Ravioli auf einen mit Olivenöl beträufelten Untergrund (z.B. Teller) geben.

Alles miteinander Anrichten und fertig sind die Ravioli. Vergesst bloß nicht genügend braune Butter und Basilikumöl daraufzugeben – Fett bringt’s!

Gnocchi (Vitelotte) mit Salbei, Pinienkernen und brauner Butter

Zutaten:

200 g mehlige violette Kartoffeln (Vitelotten)/alternativ auch gewöhnliche Kartoffeln möglich
70 g Weizenmehl
50 g fein geriebener Parmesan
20 g weiche Butter
ordentliche Prise Salz
1 Dotter

Mehl zum Ausarbeiten nach Bedarf

15 Salbeiblätter
Rapsöl zum Fittieren

Eine Hand voll Pinienkerne grob gehackt

4 gehäufte EL braune Butter (siehe Rezept ‚geklärte braune Butter‘)

Rezept:

Die Kartoffeln schälen und weichkochen, heiß pressen, Butterstücke darauf verteilen, kräftig Salzen, Mehl Dotter und Parmesan dazu und den Teig anschließend gut verkneten und zu einem Bällchen formen. Als Merkerl: Je nach Kartoffelmenge kommt immer 35% Mehl, die Menge der Dotter, des Butters und es Parmesans kann man aufrechnen. Der fertige Teig wird mit Mehl ummantelt und in eine 2 cm dicke Rolle gerollt. Ihr könnt dabei den Teig gerne Teilen, falls die Rolle zu lang wird. Kartoffelteige werden grundsätzlich immer mit Mehl ausgearbeitet (im Gegenzug Semmelknödelteige beispielsweise mit warmen Wasser) daher sollten sie immer gut mit Mehl ummantelt sein, auch die einzelnen Gnocchi. Nachdem ich die Gnocchi geformt habe, habe ich sie über ein Rillenbrett gezogen, weil das eine hübsche Optik gibt – ist kein must-do, aber sieht niedlich aus. Zudem habe ich die gerollten Gnocchi danach noch mal halbiert, weil sie mir besser gefallen wenn sie klein sind, das ist jedoch Geschmackssache.

Die Pinienkerne werden grob gehackt und in einer Pfanne ohne Fett (!) mittelbraun geröstet. Sie verbrennen schnell, daher würde ich euch empfehlen, daneben stehen zu bleiben, gelegentlich umzurühren und sie im Auge zu behalten.

Die Salbeiblätter werden ganz kurz (!) und sehr heiß in einem kleinen Topf frittiert. Wenn das Blatt in das heiße fett kommt, bleibt es darin nur wenige Sekunden, dann kann es gleich raus. Wenn ihr zu lange wartet kann es sehr leicht passieren, dass sich das Blatt bräunlich verfärbt und sein strahlendes Grün verliert, wie am Bild unten ersichtlich. Ich empfehle euch die Blätter auch wirklich zu frittieren, ansonsten sind sie etwas pelzig und nicht angenehm zu essen. Im frittierten Zustand sind sie angenehm crispy und bilden zu den weichen buttrigen Gnocchi einen schönen Kontrast.

Die im Kühlschrank aufbewahrte braune Butter wird nun auch in einer Pfanne geschmolzen, damit zum Anrichten alles bereitsteht.

Die Gnocchi werden nun bei leicht kochendem (nicht stark kochendem) und kräftig gesalzenem Wasser gekocht. Sobald sie oben schwimmen sind sie fertiggekocht, ich lasse sie anschließend gerne noch 1-2 Minuten im nicht kochenden Wasser ziehen. Anschließend kommen sie in die Pfanne mit der geklärten Butter. Ich würde zudem nicht alle Gnocchi auf einmal kochen, sondern immer nur ein paar, ansonsten kleben sie leicht zusammen oder verformen sich. Es empfiehlt sich auch kurz umzurühren, sobald die Gnocchi im Wasser eingelegt wurden, damit sie am Topfboden nicht kleben bleiben.

Zum Schluss wird alles gemeinsam angerichtet. Als ästhetischen Tipp empfehle ich euch, beim Anrichten in der Mitte des Tellers zu bleiben und die Ränder frei zu lassen und diese lediglich mit geklärter Butter zu besprenkeln. Das gibt dem Gericht Ordnung und einen Fokus am Teller.