Risotto mit frischen italienischen Kräutern und Basilikumöl

Zutaten (für 2 Personen)

Risotto

150 g Risottoreis (Rundkornreis)
1/2 Liter Suppe (Hühnersuppe/Gemüsesuppe)
1 Schuss Weißein (kein Süßer)
1 Schuss Schlagobers
1 TL italienische trockene Kräuter
1 EL Zitronensaft
Eine gehäufte Handvoll geriebenen Parmesan
1 Zwiebel (rot/weiß) fein gehackt
Olivenöl nach Bedarf
4-5 große Knoblauchzehen klein gehackt
Pfeffer und Salz nach Bedarf
Frische italienische Kräuter: Basilikum, Salbei, Thymian, Oregano, Rosmarien ca. zwei Hände voll

Basilikumöl:

Eine Hand voll Basilikum
100 ml Olivenöl kaltgepresst
Prise Salz
1 El Zitronensaft
1 Knoblauchzehe

Grundsätzliches: Ein Risotto funktioniert so, dass man immer wieder heiße Flüssigkeit (=Suppe) nachgießt, die das Risotto immer nur knapp bedecken soll. Daher bleibt man am besten beim Risotto stehen und betreut es und rührt immer wieder um, sodass es nicht anbrennt. Daher: Nicht gleich die gesamte Flüssigkeit hineingeben, that’s not a risotto.

Zum Rezept:

Zwiebel und Knoblauch fein (!) hacken – die Zwiebel wird dabei gehäutet und der Strunk (haarig) bleibt dran und die Zwiebel wird am Strunk halbiert. Bei dieser Schneideart hat die Zwiebel durch den Strunk einen Zusammenhalt und ihr könnt sie so besser schneiden. Die fertige Suppe wird auf einer Herdplatte erhitzt, damit sie beim Aufgießen heiß ist und der Risotto-Garprozess nicht durch etwa kalte Suppe unterbrochen wird. Die italienischen fischen Kräuter werden von den Stängeln entfernt und grob gehackt. Noch ein Tipp von mir bevor es losgeht: Ich mache Risotto meist in einer großen Pfanne, denn im Topf brennt es leicht an.

Die fein gehackten Zwiebeln sowie 2/3 des gehackten Knoblauchs werden nun in etwas Olivenöl glasig gebraten. Der Risottoreis kommt anschließend dazu und wird kurz in der Pfanne mitgeschwänkt. Nun wird das Ganze mit einem Schuss Weißwein und etwas Suppe abgelöscht, sodass das Risotto nun köcheln kann. Sobald die Flüssigkeit etwas verkocht ist, wird immer wieder aufgegossen, jedoch immer nur so viel, bis das Risotto leicht von Flüssigkeit bedeckt ist. Beim zweiten Aufguss kommen ca. die Hälfte der frischen Kräuter hinzu sowie die getrockneten italienischen Kräuter.


#schlotzig
Beim vorletzten Aufguss kommt nun der restliche gehackte Knoblauch und Pfeffer hinzu sowie die restlichen frischen Kräuter. Mit dem letzten Aufguss kommen der geriebene Parmesan und ein Schuss Schlagobers hinzu. Die Reiskörner sollen am Schluss gut bissfest sein, daher keinen harten Kern mehr haben. Zudem soll das Risotto „schlotzig“ werden, das bedeutet, dass es nicht trocken sein soll, sondern gut mit der sämigen Flüssigkeit ummantelt. Das bedeutet, dass die Flüssigkeit gut mit dem Reis verbunden sein sollte und daher diese behält. Erst ganz am Schluss, nachdem der Parmesan sowie der Schlagobers untergerührt wurde wird abgeschmeckt, ob es noch etwas Salz braucht. (Denn der Parmesan fungiert als Salzquelle und es würde die Gefahr bestehen das Risotto zu versalzen, wenn man bereits vor dem Hinzufügen von Parmesan salzt.). Zu guter Letzt kommt noch der EL Zitronensaft dazu und das Risotto wird nun gut vermischt. Ich lasse es anschließend gerne 2 Minuten stehen damit die Restflüssigkeit eingesaugt werden kann, denn Reis ist ein ziemlicher Flüssigkeitssauger.

Basilikumöl:

Alle Zutaten für das Öl mit einem Pürierstab oder einem guten Mixer fein mahlen und abschmecken. Anschließend wird das Basilikum durch ein feines Sieb gegeben – fertig ist es.


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