Galette Feige|Rhabarber

Zutaten:

Mürbteig

175 g weiche Butter
1 Ei
300 g glattes Mehl
1 Prise Salz
100 g Zucker

Füllung

Geriebene Mandeln nach Bedarf
ca. 200 g Rhabarber (geschält)
ca. 200 g Feigen
1 El Staubzucker
2 El Zitronensaft

Zum Garnieren

Mandelblätter nach Bedarf
1 Ei
Staubzucker

Los geht’s!
Galettes kommen ursprünglich aus Frankreich, aus der Bretagne und werden dort mit Buchweizen gemacht. Diese Variante ist aus einem klassischen Mürbteig gemacht, in dem ich Feigen und Rhabarber eingeschlagen hab. Galettes sind sehr dankbare süße Köstlichkeiten, denn mit etwas Mürbteig und einer beliebigen Handvoll Früchten ist die Galette schon fast fertig. Aus der Mengenangabe gehen diese zwei Galettes heraus, ihr müsst daher den Teig nicht zweimal rechnen. Grundsätzlich könnt ihr mit dem Rezept auch eine große oder auch viele kleine Galettes machen. Weitere Fruchtvorschläge sind: Marillen, Kirschen, Erdbeeren, Birnen, Äpfel, Zwetschgen/Pflaumen und alles, was euch sonst noch so einfällt.

Für den Teig gebt ihr Mehl auf die Arbeitsfläche und bildet in der Mitte eine Mulde. Anschließend gebt ihr alle weiteren trockenen Zutaten in diese Mulde. Die Butter würde ich euch empfehlen, mit einer großen Reibe zu… reiben, damit ihr ihn leichter verteilen könnt. Butter und Ei werden ebenfalls in die Mulde gegeben. Nun beginnt der Knetprozess. Vermengt zunächst alle Zutaten miteinander und formt diese zu einem grob vermengten Teig. Nun braucht ihr Teigkarten, damit euch die Butter durch die Wärme eurer Hände nicht zu weich wird, denn dann würde euer Teig porös und bröckelig werden (Teigkarten sind zwei Plastikkarten, mit denen ihr den Teig vermengen könnt und die den Teig nicht wärmen, so wie es eure Hände tun würden). Der nun glatt vermengte Teig kommt für eine Stunde in den Kühlschrank.

Nun könnt ihr das Backrohr auf 180 Grad Heißluft vorheizen. In der Zwischenzeit wird der Rhabarber geschält und die Feigen in viertel geschnitten. Den Rhabarber schält man am einfachsten mit einem Messer, wobei man am unteren, dickeren Teil beginnt und anschließend zur Spitze hin die Haut abzieht. Ich würde euch empfehlen den Rhabarber danach in Rauten zu schneiden, weil das eine hübsche Optik mit sich bringt. Die Früchte werden nun jeweils mit 1 EL Zucker und 2 EL Zitronensaft mariniert.


Nach dem Kühlen des Teiges kann dieser nun ausgerollt werden. Dazu halbiert man den Teigballen, formt die Ballen jeweils zu einer Kugel und rollt sie aus – ca. einen halben cm dick. Ich würde euch auch empfehlen, das gleich auf dem Backblech mit Backpapier auszurollen (ansonsten: Bruchgerfahr).

Auf den ausgerollten Teigen werden nun ein paar geriebene Mandeln sowie die Früchte darauf verteilt. Achtet darauf, dass ihr die Früchte vor allem in die Mitte des Teiges gebt und bei den Rändern mind. 3 cm frei lasst. Der Teig wird nun so eingeklappt, dass die Früchte ummantelt werden.

Die eingeklappten Teigränder werden nun mit einem verquirlten Ei bestrichen und mit Mandelblättchen dicht bestreut.

Die Galettes kommen nun für eine halbe Stunde bei 180 Grad ins Backrohr. Done.

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