Selbstgemachte Papardelle (Pasta) mit silky softer Tomatensoße

We need:

Nudelteig:
2 Eier
200 g Mehl (Typ 00/405/550)
warmes Wasser nach Bedarf (minimal!)

Soße:
5 mittelgroße fruchtige Tomaten
2 Knoblauchzehen
5 Anchovis
30 g Parmesan (gerieben)
30g geröstete Pinienkerne
50 ml Olivenöl
Saft einer halben Limette
Salz, schwarzem Pfeffer nach Bedarf

Utensilien:
Nudelmaschine – ist kein muss, aber erleichtert euch, die Nudeln zu machen
großes Brett – zum Nudeln schneiden

To do:

First things first: die mittelgroßen fruchtigen Tomaten grob schneiden (beispielsweise vierteln) in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze schmoren lassen, bis sie weich sind. Die Pinienkerne ohne Fett in eine Pfanne geben und braun rösten – achtung, diese verbrennen sehr leicht, daher bei der Pfanne stehen bleiben währenddessen sie rösten. Während die Tomaten schmoren, beginnen wir mit dem Nudelteig, in dem kein eingearbeitet werden darf, denn das Salz nehmen die Nudeln beim Kochvorgang im Salzwasser auf. Für einen Nudelteig mit Eiern gilt die Regel: pro 100 Gramm Mehl 1 Ei, bei diesem Teig hab ich mich für 2 Eier und 200 Gramm entschieden, was für 2 Portionen ausreichend ist. Für den Nudelteig die zwei Eier und das Mehl in eine Schüssel geben und vermengen. Meist ist dieser Teig sehr trocken, daher helfe ich mir selbst mit einer minimalen Menge warmem Wasser ab, jedoch wirklich nur minimal, da der Nudelteig sehr schnell zu weich wird und daher schwierig zu verarbeiten. Als kleine Hilfestellung: es kommt zwar auf die Größe der Eier im Teig an (S/M/L), jedoch hab ich noch nie mehr als 1 EL Wasser im Teig gebraucht – als Richtwert für euch. Anschließend wird der Nudelteig auf der Arbeitsfläche mit ausreichend Mehl glattgeknetet. Falls ihr das Gefühl habt, dass der Teig dennoch zu weich ist, könnt ihr im Formungsprozess der Nudeln noch Mehl einarbeiten. In vielen Rezepten steht, den Teig ruhen zu lassen, jedoch funktioniert der Teig auch ohne ihn ruhen zu lassen, daher sparen wir uns diesen Schritt. Um einen gelungenen Nudelteig zu erhalten ist es wichtig, die Arbeitsfläche sowie den Teig ausreichend und immer wieder mit etwas Mehl zu bestäuben, ansonsten klebt diese schnell zusammen und wird schwieriger in der Verarbeitung und wir wollen uns das Leben ja nicht unnötig schwer machen. Nun werfen wir einen Blick auf unsere Tomaten, bei denen wir immer wieder umrühren und nun die geviertelten Knoblauchzehen mitköcheln lassen. Um sich das mit dem Nudelteig und den geschmorten Tomaten besser vorstellen zu können, nun hier ein paar Fotos:

Wenn man mit der Nudelmaschine arbeitet, bei der es 10 Dickegrade des Teiges gibt, beginnt man zuerst bei der Stufe 0, der dicksten Stufe. Dabei muss die Arbeitsfläche und der Teig immer wieder mit genügend Mehl bestäubt werden. Für die Papardelle fand ich die Nudeldicke auf Stufe 7 sehr passend, da diese sehr fein und schmal und leicht ist und die silky softe Soße gut annehmen kann. Wichtig beim Nudel machen mit der Maschine ist außerdem, nicht von Stufe 0 zu 7 zu hüpfen, sondern alles step by step zu machen und jede Stufe bis zur 7. durchzugehen damit der Teig Stabilität und Festigkeit erhalten kann. So, bei Stufe 7 angelangt müssen wir den Teig nun mit dem Messer schneiden:

Das Brett ist 45 cm lang und somit auch eine Nudel, die Pastablätter habe ich der Länge nach in vier Streifen 45 cm lange Streifen mit einem Messer geschnitten. Daher ist eine Nudel ungefähr 3,7 cm lang. Ihr müsst euch natürlich nicht penibel genau an diese Maße halten, aber ihr könnt sie als Anhaltspunkt nehmen. Wenn dieser Step geschafft ist, sind wir fast fertig. Ein Topf mit kräftig gesalzenem Salzwasser kann nun zum Kochen gebracht werden und die geschmorten Tomaten inklusive Olivenöl, Limettensaft, Parmesan, Anchovis, schwarzem Pfeffer und Pinienkernen werden nun in einen Mixer gegeben und fein püriert. Wenn die Konsistenz samtig weich ist, wird nun abgeschmeckt und geschaut ob und wie viel Salz noch benötigt wird (da bereits Parmesan und Anchovis Salzspender sind). Nun ist die Soße fertig und das salzige Wasser für die Nudeln kocht bereits. Nun werden die Nudeln im Salzwasser gekocht – diese brauchen jedoch nicht so lange wie gekaufte Nudeln sondern wesentlich kürzer – ca. 5 Minuten. Das Nudelwasser wird abgeseiht und die samtige Soße kommt nun im Kochtopf über die Nudeln, die miteinander vermengt werden damit Nudel und Soße eine Einheit bilden.

Hier ein paar Insights:

Done.

Viel Freude beim Nachkochen.

Eure Babs.

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