1. Platz in der Kategorie ,Blog des Jahres´ beim AFBA – Austria Food Blog Award 2022

Liebe Foodlovers,

das besondere Erlebnis beim AFBA – Austria Food Blog 2022, das ich am 23.09 2022 erleben durfte, möchte ich nun hier festhalten. Am Freitag den 23.09 hat die @afba_at Preisverleihung in der @labstelle Wien stattgefunden, bei der jährlich die besten Foodblogger*innen Österreichs ausgezeichnet werden. Dieses großartige Event wurde von @alexandrapalla ins Leben gerufen, wofür ich mich an dieser Stelle freudig bedanke. Dabei ist die Kultur unter den teilnehmenden Foodblogger*innen eine, die von gegenseitigem Pushen, Motivieren sowie von Zusammenhalt geprägt ist, was ich wunderschön finde. Vielen Dank an dich Thom, @thomskuechen.block dass du unsere Gemeinschaft so verbindest und heuer wieder das Warm Up organisiert hast – nicht umsonst bist du heuer zum Bloggerliebling gekürt worden.

Es haben so viele talentierte und engagierte Foodblogger*innen ihre Rezepte und Blogs eingereicht, dass jeder von uns einen Preis bekommen sollte. Umso mehr bin ich immer noch völlig überwältigt, gerührt, voller Glück, Freude und Liebe den 1. Platz 🥇 in der Kategorie ‚Blog des Jahres‘ in Kooperation mit @riessemaille gewonnen zu haben – D A N K E – Vielen Dank an all die lieben Menschen in meinem Leben, die dabei an mich glauben und mich unterstützen. It means a lot to me 🤍

Neben den Sieger*innen des Jahres 2021 bildeten die Jury spannende Menschen der Kulinarikszene: @heinz.reitbauervom Steirereck, @backenmitchristina@tobiko.mueller vom Mochi, @silviakocht , @barbaravanmelle von @krusteundkrume.wien , @marcosimonisbastei10 , @aufderalist@stef_stern vom Brandstätter Verlag @theresa.imre von @markta.at@eveline.wild und Katrin Hofmann von @mitalles.xyz 👏🏼

🏆 
Alle Gewinner*innen auf einen Blick:
@dienaschereigraz@genusskind@ritabaeckt@thomskuechen.block@lilalemon_@lenaallesklar@mobyforty@myclaud.kitchenstories@appetitefor.life@einladungzumessen@frau.pomegranate@mimilicious_@veronikashofkueche@lenaallesklar@juliescakedesign@parzelle_14@dailyvegan_mum
Gratulation 🥳

Vielen Dank auch an die Kooperationspartner @riessemaille@meinadeg@claro_products@finisfeinstes@schaerdinger.at@voeslauermineralwasser & @volksbank die dieses Event erst möglich machen.

Hier nun ein paar Eindrücke vom AFBA 2022:

🤍
much love,
eure babs

Roggensauerteigbrot mit Ziegenkäse, gebratenen Zucchini, saurer Chioggiarübe, Fenchelgrün, einem Ei, Thymianblüten und Traubenkapern

Zutaten

2 Scheiben Roggen-Sauerteigbrot
4 EL Butter
160 g Ziegenkäse, streichfähig
1 Zucchini gelb
1 Zucchini grün
Prise Salz
2 Thymianzweige
2 El Olivenöl
3 EL Traubenkapernbeeren
1 EL Thymianblüten
1 Ei

Saure Chioggiarübe
100 g Chioggiarübe
150 ml Balsamicoessig, hell
150 ml Wasser
½ TL Zucker
½ TL Salz

Rezept

  1. Die Chioggiarübe gründlich waschen, in schmale Spalten schneiden und in ein steriles Marmeladenglas mit 450 ml Füllmenge geben. Weißen Balsamicoessig, Wasser, Zucker und Salz in einem Kochtopf aufkochen lassen und die Chioggiarüben im Marmeladenglas damit übergießen. Das Glas mit einem Deckel bedeckt auskühlen lassen und anschließend kaltstellen.
  2. Roggen-Sauerteigbrot in 2 cm dicke Scheiben schneiden. Pro Brotscheibe 2 EL Butter in einer Pfanne schmelzen lassen und das Brot darin bei mittlerer bis heißer Temperatur mittelbraun knusprig braten. Das übrige Fett auf einem Blatt Küchenrolle abtropfen lassen.
  3. Zucchini in grobe, ca. 1,5 cm breite, ungefähr gleich große Stücke beziehungsweise Spalten schneiden, salzen und in einer Pfanne bei mittlerer Temperatur mittelbraun braten. Nach der Hälfte der Bratzeit Thymianzweige hinzufügen und im Fett schwenken, damit sich der Geschmack verteilt. 
  4. Das Ei wird 4 Minuten lang gekocht, anschließend in kaltem Wasser einige Minuten abgeschreckt und geschält. 
  5. Die Brote großzügig mit Ziegenkäse bestreichen, Zucchini, Chioggiarübenscheiben, die Eihälften und Fenchelgrün darauf geben sowie etwas Olivenöl und mit Thymianblüten und Traubenkapern bestreuen.

Rahmsuppe mit Petersilwurzel, Schwarzbrotknödel und Brunnenkresse

Zutaten:

1,5 l Rindssuppe

1 weiße Zwiebel

Schuss Bier

50 g Kartoffel, mehlig

50 g Petersilwurzel

90 g Sauerrahm

2 EL Butter

Prise Kümmel, gemahlen

Prise Salz

Schwarzbrotknödel

250 g Sauerteigbrot, hart

1 Ei

130 ml Rindssuppe

2 EL Dinkelmehl
1 Zwiebel, weiß, klein

20 g Butter

3 EL Petersilie, fein gehackt

Prise Salz

Prise Pfeffer

3 EL Butter zum Braten

Suppeneinlage

4 Petersilwurzeln

2 Kartoffeln, mehlig

10 Blätter Brunnenkresse

1 Bund Schnittlauch

Rezept:

  1. Zwiebel grob würfeln und in einem Esslöffel Butter anschwitzen. Mit Rindssuppe ablöschen, grob gewürfelte Petersilwurzel und Kartoffel hinzufügen sowie einen Schuss Bier (z.B.: Grieskirchner Bier) und eine Prise Kümmel und Salz. Die Suppe köchelt nun ca. 30 Minuten. Bevor die Suppe fein püriert wird, wird Sauerrahm und 1 EL Butter zum Montieren hinzugefügt.
  2. Für die Schwarzbrotknödel wird Zwiebel kleinwürfelig geschnitten und in Butter bei mittlerer Stufe sanft angeschwitzt. Das Ganze wird mit Rindssuppe abgelöscht, die erwärmt werden muss, bevor sie zu den harten Brotstücken gegeben wird. Petersilie fein hacken und gemeinsam mit dem Ei, Mehl, Salz und Pfeffer gemeinsam mit dem Knödelbrot vermischt wird. Die Mischung 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. Anschließend werden mit leicht angefeuchteten Händen gleich große Knödel geformt, die in leicht kochendem Wasser kochen und dann einige Minuten ziehen, sobald sie an der Oberfläche schwimmen.
  3. Die geschälten 3 Petersilwurzeln und die Kartoffeln für Suppeneinlage werden in einem eigenen Kochtopf in Salzwasser gekocht, bis sie bissfest sind. Dabei brauchen die Kartoffeln ungefähr 25 Minuten Kochzeit und die Petersilwurzel 10 Minuten. Die übrige Petersilwurzel wird roh hauchdünn geschnitten.
  4. Die fertig gekochten, ausgekühlten Schwarzbrotknödel kommen nun in eine Pfanne mit Butter und werden von allen Seiten bei mittlerer bis heißer Stufe knusprig gebraten.
  5. Die fertige Suppe kann nun gemeinsam mit den Einlagen: Petersilwurzel roh und gekocht, Kartoffeln Brunnenkresse, Schwarzbrotknödel, Schnittlauch und Sauerrahm angerichtet werden.

Ceviche von geschälten Tomatenraritäten

Zutaten / 2 Personen:

16 Tomaten, bunt, verschiedene Formen und Größen

Tigermilch:

Saft von 4 Limetten

1 Zwiebel, weiß

2 EL Black vinegar Sauce

Prise Salz

Prise Zucker

1 Bund Koriander

Zubereitung:

  1. Tomaten mit einer Gabel einstechen und im heißen Wasser wenige Minuten kochen, bis sich die Schale zu lösen beginnt. Bei den kleinen Tomaten geht das schneller, als bei den großen. Die Tomaten anschließend in eiskaltes Wasser geben und die Haut vorsichtig entfernen.
  2. Zwiebel halbieren und hauchdünn schneiden und in ein Marmeladeglas geben, Limettensaft, gezupfte Korianderblätter, Black Vinegar Sauce, Salz und Zucker hinzufügen und kräftig schütteln
  3. Die Tomaten damit marinieren und für 15 Minuten kalt stellen
  4. Anrichten und frische Korianderblätter darauf verteilen und genießen.

Brombeertörtchen mit Tonkabohnencreme und Haselnussmürbteig mit Minzblüten und Zitronenverbene

Haselnussmürbteig

200 g Dinkelmehl

100 g Dinkelvollkornmehl

50 g Haselnüsse, gerieben und geröstet

200 g Butter, Zimmertemperatur

100 g Zucker

1 Ei

Prise Salz

Etwas Butter und Mehl für die Form

1 kg Bohnen zum blind Backen

Tonkabohnencreme

500 g Mascarpone

300 g Topfen

4 EL Bourbonvanillepaste

3 Tonkabohnen, fein gerieben

1 Zitrone, Saft

2 TL Zitronenzesten

3 EL Puderzucker

Prise Salz

250 g Brombeeren

Minzblüten

1 Zitronenverbeneblatt

Puderzucker zum Bestreuen

Rezept:

  1. Für den Haselnussmürbteig Dinkel- und Dinkelvollkornmehl, geriebene Haselnüsse, Zucker und Salz auf der Arbeitsfläche sieben und mit würfelig geschnittenen Butterstücken mit einer Teigkarte vermengen. Gemeinsam mit dem Ei das nun hinzukommt, wird alles zu einem glatten Teig verknetet und zu einem runden Ball geformt. Der in Frischhaltefolie gewickelte Teig rastet nun für mind. 1 Stunde im Kühlschrank.
  2. Für die Mascarponecreme werden Mascarpone, Topfen, Bourbonvanillepaste, fein geriebene Tonkabohnen, Zitronensaft, Zitronenzesten, Puderzucker sowie eine Prise Salz mit einem Schneebesen gut vermengt und in einen Spritzsack mit großer runder Tülle gefüllt und für mind. 30 Minuten kaltgestellt. 
  3. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Den Teig nun auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, sodass der Durchmesser 37 cm ausmacht. Die Kuchenform mit einem Durchmesser von 22 cm mit Butter bestreichen sowie mit Mehl stauben.
  5. Der Teig wird nun in die Backform gegeben, wobei die Ränder um die 7 cm hoch sind. Der Teig wird nun mit einer Gabel einige Male eingestochen sowie mit den Bohnen beschwert. 
  6. Der Teig bei 170 Grad Heißluft ca. 30 Minuten mittelbraun backen und auskühlen lassen. Mit der Tonkabohnencreme die Torte ausfüllen und ganz oben großzügig mit Creme bespritzen, sodass die Creme ein wellenförmiges Muster bildet. Üppig Brombeeren darauf verteilen sowie Zitronenverbene, Minzblüten und etwas Staubzucker.

Tacos mit gegrillter Bachforelle, Fenchel, Melanzani mit Babaganoush, Hirtenkäse eingelegten Radieschen und roten Zwiebeln, Minze und grüner Tomate.

Tortillias

250 g Dinkelmehl 

110 g heißes Wasser

40 ml Öl

1 TL Salz, gestrichen

Babaganoush

1 Melanzani, groß

1,5 EL Tahini

1 Zitrone, Saft

½ kleine Knoblauchzehe

1 Prise Salz

2 Forellenfilets oder 1 Forelle ganz

Saft 1 Zitrone

Prise Salz

Saure Radieschen

150 g Radieschen

150 ml Balsamicoessig, hell

150 ml Wasser

½ TL Zucker

½ TL Salz

Saure rote Zwiebel

1 Zwiebel, rot, mittelgroß

150 ml Balsamicoessig, hell

150 ml Wasser

½ TL Zucker

½ TL Salz

½ TL Senfkörner

1 Fenchelknolle

1 Melanzani, groß

60 ml Olivenöl 

4 Datteltomaten, grün

60 g Hirtenkäse

10 Minzblätter

Rezept:

  1. Radieschen gut waschen und in feine Scheiben schneiden, Rote Zwiebel fein würfeln. Weißen Balsamicoessig, Wasser, Zucker und Salz für Saure Radieschen und Saure Rote Zwiebel gemeinsam in einen Topf geben und aufkochen lassen. Zwei Marmeladengläser von jeweils 450 ml mit Radieschen und Zwiebeln befüllen und die heiße Flüssigkeit direkt in die befüllten Gläser leeren. Die Gläser mit einem Deckel bedeckt auskühlen lassen und anschließend kaltstellen.
  2. Für die Tortillas Dinkelmehl sieben und mit dem heißen Wasser übergießen, Salz und Öl hinzufügen und zu einem gemeinsamen glatten Teig verkneten, der nun mind. 15 Minuten im Kühlschrank rastet.
  3. Für das Babaganoush die Melanzani halbieren, mit Öl bepinseln und Salzen. Die Melanzani nun auf beiden Seiten grillen, sodass ordentliche Röstaromen entstanden sind. Das innere Fleisch der Melanzani sollte nun weich und zart sein und kommt ohne Schale gemeinsam mit Sesampaste, Zitronensaft, Salz und der Knoblauchzehe in einen Mixer, in dem es zu einer Creme vermengt wird. 
  4. Den Fenchel in 5 mm dicke Scheiben sowie die Melanzani in 1,5 x 1,5 cm dicke Stücke schneiden, jeweils ausgiebig mit Öl bepinseln, salzen und zum Grillen bereitstellen.
  5. Die Forellenfilets jeweils der Länge nach halbieren und der Breite nach in vier Stücke schneiden.
  6. Datteltomaten vierteln, Hirtenkäse bröseln und Minzblätter abzupfen und bereitstellen.
  7. Die Tortilla in 15 cm Durchmesser mit minimaler Menge Mehl ausrollen und in einer Pfanne ohne Fett beidseitig anbraten. Das Tortilla wird dabei große Luftblasen schlagen.
  8. Fenchel, Melanzani kommen nun auf den Grill und werden auf allen Seiten gegrillt, bis dunkelbraune Röstaromen entstehen. Die Forellenfiletstücke werden mit der Hautseite am Grillrost gelegt und mit verschlossenem Grilldeckel einigen Minuten gegrillt und während des Grillens gesalzen. Erst die fertigen Forellenfilets werden mit Zitronensaft beträufelt.
  9. Die Tortillas mit Babaganoush bestreichen, mit Fenchel, Melanzani, Forellenfilets füllen und saure Radieschen und Zwiebel, Minzblätter, Hirtenkäse und grüne Tomaten belegen ggf. mit Zitronensaft beträufeln und servieren.

Rübenvielfalt: Roh, gekocht und eingelegt mit Rübenblattchips auf Topfenmürbteig mit  Stracciatella und Dill

Topfenmürbteig

150 g Dinkelmehl

100 g Topfen

80 g Butter, Zimmertemperatur

½ TL Salz

100 g Ziegenkäse

300 g Rote Rübe

200 g Gelbe Rübe

100 g Chioggia Rübe

200 g Stracciatella di Burrata

6 Blätter der Roten Rüben (inklusive Stängel)

2 EL Olivenöl 
Prise Kümmel, gemahlen 

Prise Salz

Saure Chioggiarübe

100 g Chioggiarübe
150 ml Balsamicoessig, hell

150 ml Wasser

½ TL Zucker

½ TL Salz

Vinaigrette

4 El Olivenöl

Saft 1 Zitrone

Prise Salz

Prise Zucker

Dill

Prise Peffer

Rezept:

  1. Für den Topfenmürbteig Mehl, Topfen, zimmerwarme Butter fein gerieben Ziegenkäse und Salz miteinander zu einem glatten Teig verkneten und mind. 30 Minuten kühl stellen. 
  2. Die Hälfte der Chioggiarübe gründlich waschen, in schmale Spalten schneiden und in ein steriles Marmeladenglas geben. Weißen Balsamicoessig, Wasser, Zucker und Salz in einem Kochtopf aufkochen lassen und die Rüben damit übergießen und nach dem auskühlen kaltstellen.
  3. Gelbe und rote Rüben jeweils einen Topf mit gesalzenem Wasser aufstellen und zum Kochen bringen. Die grob geschnittenen Rübenstücke darin garkochen.
  4.  Das Backrohr auf 160 Grad Heißluft vorheizen. Die knackigen Blätter der Roten Rübe mit Olivenöl einmassieren und mit etwas Salz und Kümmel würzen. Diese Backen nun auf einem Backpapier im Ofen ca. 10 – 15 Minuten.
  5. Den Topfenmürbteig halbieren und mit etwas Mehl auf der Arbeitsfläche ca. ½ cm dick rund ausrollen und im Backrohr bei 180 Grad Heißluft 15 Minuten goldbraun backen.
  6. Die zweite Hälfte der Chioggiarüben samt Schale in hauchdünne Scheiben schneiden.
  7. Für die Vinaigrette Olivenöl, Zitrone, Salz und Zucker in ein Marmeladenglas geben und durchschütteln. Die gekochten gelben und roten Rüben sowie die rohe Chioggiarüben darin schwenken.
  8. Rüben gemeinsam mit dem Topfenmürbteig, Straciatella und Dill anrichten, mit Pfeffer bestreuen und genießen.

Erdäpfelkrapferl mit Eierschwammerlsoße

Zutaten

Erdäpfelkrapferl:

400 g mehlige Kartoffeln
1 Ei
100 g aarewasser Käse (Käserei Jumi Wien) (oder irgendein anderer intensiv aromatischer Käse der dir schmeckt)
Kräftige Prise Salz und Pfeffer
2 EL zimmerwarme Butter

Soße:

150 g Eierschwammerl
150 g Kräuterseitlinge
1 weiße Zwiebel
2 große Knoblauchzehen
1 Lorbeerblatt
2 mittelgroße Fleischtomaten
200 ml Weißwein
500 ml Gemüsesuppe
1 Messerspitze Zitronenabrieb
Salz und Pfeffer nach Geschmack
2 EL Schlagobers
3 El zimmerwarme Butter zum Braten

Schnittlauchöl:

Ein Bund Schnittlauch
Rapsöl (so viel, dass der Schnittlauch in einem kleinen Topf leicht bedeckt ist)

Toppings:

100 g Eierschwammerl
Schnittlauchöl
Schnittlauch

Besonderes Equipment:
Standmixer
Passiersieb

Rezept:

Für das Schnittlauchöl, gib den Schnittlauch und das Öl in einen kleinen Top geben und erhitze es gemeinsam bis zu einer Temperatur von 70 Grad. Wenn das Öl leicht zu blubbern beginnt, rühre am besten ständig um, damit der Schnittlauch nicht verbrennt. Gib anschließend die heiße Mischung in den Mixer bis sich Öl und Schnittlauch fein vermengt haben. Zum Schluss wird das Öl durch ein Passiersieb geleert, damit es ein klares grünes langanhaltendes Öl ergibt. Das Öl kannst du nun in ein luftdichtes Gefäß füllen und in den Kühlschrank stellen, es bleibt dort sehr lange haltbar.

Für die Erdäpfelkrapferl musst du die Erdäpfel zunächst kochen, pressen und gemeinsam mit den restlichen Zutaten: fein geriebener Käse, Butter, Salz und Pfeffer in einer Rührschüssel vermengen. Der Teig ist dabei eher weich und hat die optimale Konsistenz wenn er an der Oberfläche schön glänzt und glatt ist. Der Teig kommt anschließend für eine halbe Stunde zugedeckt in den Kühlschrank. Anschließend wird er zu kleinen Bällchen gerollt, die zu Krapferl (Durchmesser etwa 3 cm) etwas flach gedrückt werden. Beim Formen der Bällchen nehmt ihr am besten lauwarmes Wasser, danach gebt ihr die Krapferl auf eine bemehlte Arbeitsfläche und bemehlt die Krapferl beidseitig. Die Krapferl können nun jederzeit bei mittlerer Stufe goldbraun in Butter angebraten werden, anschließend werden sie auf einen Rost gegeben unter dem sich Küchenrolle befindet. Damit bleiben die Krapferl schön knusprig und das übrige Fett tropft ab.


Für die Soße schneidest du Zwiebel, Knoblauch, Kräuterseitlinge und Tomaten grob. Zunächst brätst du Zwiebel und Knoblauch goldbraun an, anschließend werden die Kräuterseitlinge und die Eierschwammerl kräftig mitgebraten, damit ausreichend Röstaromen beim Bratvorgang entstehen. Bevor die Soße mit Wein und Suppe aufgegossen wird, werden noch die Tomaten mitgeröstet. Anschließend kommt das Lorbeerblatt, Salz und Pfeffer hinzu und die Soße schmort jetzt ohne Decke so lange, bis 2/3 des Saftes verdunstet sind. Wer möchte kann nun zum Schluss zum Verfeinern der Soße noch Schlagobers hinzufügen. Die Soße wird nun fein gemixt in einem Standmixer. Die Soße ist nun recht dick, darum könnt ihr mind. 1 Trinkglas Wasser hinzufügen, damit sie flüssiger wird. Keine Angst, die Soße verliert dabei nicht an Geschmack, denn sie ist noch sehr konzentriert im Geschmack. Wer möchte, kann die Soße teilweise passieren (= sie durch ein ganz feines Sieb geben), damit die Soße noch feiner wird. Tipp: Wer die Soße besonders leicht und schaumig haben möchte, kann sie kurz vor dem Anrichten in einem Pürierstab noch einmal aufschäumen.

Die mit einer Bürste geputzten Eierschwammerl werden nun in einer Pfanne in Butter kurz und heiß gebraten und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Und der Schnittlauch wird ganz fein geschnitten. Wenn ihr wollt, dass der Schnittlauch besonders frisch bleibt, könnt ihr ihn in Eiswasser (kaltes Wasser + Eiswürfel) geben, dann saugt er sich mit Wasser voll. Ebenso wird das Schnittlauchöl bereitgestellt.

Spanische Gazpacho

Zutaten

Gazpacho:

250 g fruchtig saftige Tomaten
1/4 Gurke mit Schale
1/8 rote Paprika
1/4 rote Zwiebel
5 Basilikumblätter
1 El Weißweinessig
1/2 Limettensaft
2 El Olivenöl
75 ml Tomatensaft (von Muti)
Salz und Zucker nach Bedarf

Dillöl:

2 Bund Dill
1 Bund Petersilie
Rapsöl (so viel, dass ein kleiner Topf, in dem sich die Kräuter befinden, knapp bedeckt ist, siehe Fotos)

Toppings:

1 Snackgurke (Snackgurkenscheiben)
Kerne 1 aromatischen Tomate
3 EL Dillöl
Dillbüschel
Basilikumblätter (möglichst klein)

Rezept:

Für das Dillöl, den Dill, die Petersilie und das Öl in einen kleinen Top geben und bis zur Temperatur von 70 Grad erhitzen. Wenn das Öl leicht zu blubbern beginnt, rühre am besten ständig um, damit die Kräuter nicht verbrennen. Gib anschließend die heiße Mischung in den Mixer bis sich Öl und Kräuter fein vermengt haben. Zum Schluss wird das Öl durch ein Passiersieb geleert, damit es ein klares grünes langanhaltendes Öl ergibt. Das Öl kannst du nun in ein luftdichtes Gefäß füllen und in den Kühlschrank stellen, es bleibt dort sehr lange haltbar.

Für das Gazpacho gib alle Zutaten in einen Mixer und schmecke die kalte Suppe ab, falls sie dir zu dick ist, füge gerne etwas Wasser hinzu und schmecke das Gazpacho erneut ab. Stelle das Gazpacho anschließend im Kühlschrank kalt, denn es soll richtig frisch und kalt sein beim Servieren.

Währenddessen das Gazpacho im Kühlschrank ist, bereitest du die Toppings zu. Dazu schneidest du die kleine Gurke in dünne Scheiben und presst das Innere der Tomate aus sodass du nur die Kerne und den Saft hast. Den Dill sowie die Basilikumblätter zupfst du vorsichtig von den Stängeln und ein paar Esslöffel vom Dillöl stellst du in einem Schälchen bereit.

Wenn das Gazpacho nach ca. 3 Stunden vollständig gekühlt ist, kannst du es anrichten und mit den Toppings verzieren. Falls du ein Schnelles-Gazpacho machen möchtest, kannst du anstatt der 3 Stunden Wartezeit das Gazpacho auch gemeinsam mit ein paar Eiswürfeln in den Mixer geben, dann geht es ganz schnell. Enjoy.

Ceviche mit Gurke und Dill

Filet vom österreichischen Wels
(ihr könnt auch jeglichen anderen österreichischen Fisch nehmen, der euch schmeckt; in Peru wird traditionell weißfleischiger Meeresfisch verwendet)

Zutaten:

Tigermilch ( = worin der Fisch mariniert wird):
4 Snackgurken
1 Limettensaft
1/8 Knoblauchzehe
3 EL Dillöl (siehe unten) – wer kein Dillöl machen möchte, kann alternativ 3 EL Pflanzenöl und 1 Stängel Dill hinzufügen
Prise Salz und Zucker

1 rote Zwiebel – in feine Halbkreise geschnitten

Toppings:

2 Radieschen
1 gelbe Chili
Koriander
Dillspitzen
Dillöl (siehe unten)
1 Snackgurke

Dillöl:

2 Bund Dill
1 Bund Petersilie
Rapsöl (so viel, dass ein kleiner Topf, in dem sich die Kräuter befinden, knapp bedeckt ist, siehe Fotos)

Equipment:

Standmixer
Passiersieb (für das Dillöl)
feines Sieb (Gurken-Dill-Tigermilch)
scharfes Messer
Temperaturmessstab

Für das Dillöl, den Dill, die Petersilie und das Öl in einen kleinen Top geben und bis zur Temperatur von 70 Grad erhitzen. Wenn das Öl leicht zu blubbern beginnt, rühre am besten ständig um, damit die Kräuter nicht verbrennen. Gib anschließend die heiße Mischung in den Mixer bis sich Öl und Kräuter fein vermengt haben. Zum Schluss wird das Öl durch ein Passiersieb geleert, damit es ein klares grünes langanhaltendes Öl ergibt. Das Öl kannst du nun in ein luftdichtes Gefäß füllen und in den Kühlschrank stellen, es bleibt dort sehr lange haltbar.

Für die Tigermilch werden alle Zutaten: Snackgurken, Dillöl, Limettensaft, Salz, Pfeffer, Knoblauch gemeinsam im Mixer vermengt. Anschließend wird die Tigermilch durch ein feines Sieb gegeben – somit ist die Tigermilch fertig. Um den Fisch zu marinieren, schneidest du diesen in 1cm x 1cm große Stücke und gibst ihn zusammen mit der roten Zwiebel (halbieren – feine Halbkreise; behalte dir davon ein paar Halbkreise für die Toppings auf) in die Tigermilch. Der marinierte Fisch kommt nun in den Kühlschrank und gart dort (durch den Limettensaft in der Tigermilch) für ca. 1 Stunde.

Die Toppings werden nun zubereitet. Dazu schneidest du die gewaschenen und geputzten (das Fädchen kann am Radieschen bleiben) Radieschen der Länge nach in Scheiben und von der Chili schneidest du 4-5 Scheibchen schräg ab. Die Snackgurke schneidest du ebenso in feine Scheiben und vom Dill zupfst du ein paar feine Büschel ab. Von den Zwiebeln hast dir bei der Tigermilch noch etwas aufbehalten und vom gekühlten Dillöl kannst du ein paar Esslöffel in ein Schälchen geben. Nun kann angerichtet werden.